Unternehmen NEU DENKEN │ Lemonaid Special mit Paul Bethke

Shownotes

Maja Göpel spricht mit Lemonaid-Gründer Paul Bethke über Social Businesses und die Frage, wie Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung zum Kern ihres Geschäftsmodells machen können. Gemeinsam diskutieren sie, was werteorientiertes Unternehmertum in der Praxis bedeutet, wo seine Chancen liegen und an welche Grenzen es stößt.

Diese Folge ist besonders für NEU DENKEN: Zum ersten Mal arbeiten wir mit einem Sponsor zusammen. Wir tun das, weil hinter jeder Folge viel Recherche, Redaktion und Produktionsarbeit steckt und wir NEU DENKEN langfristig als offenes Format erhalten wollen.

Deshalb haben wir nach Sponsoren gesucht, die viele der Ideen die wir gemeinsam mit Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen im Podcast diskutieren in der Praxis umsetzten. Lemonaid ist für uns ein solches Beispiel. Statt einen klassischen Werbespot zu schalten, nutzen wir diese Zusammenarbeit deshalb als Anlass für ein Gespräch über die grundsätzliche Frage, wie Wirtschaft und Gemeinwohl zusammenfinden können.

NEU DENKEN ist ein Video- und Audiopodcast, der unseren gesellschaftlichen Diskurs neu aufrollt – respektvoll und lösungsorientiert. Statt der nächsten Aufregung hinterherzulaufen, stellt das Format eine andere Frage: Wie geht es besser? Mehr Infos zu der thematischen Arbeit von Mission Wertvoll findet Ihr hier: https://wertvolles-wirtschaften.de/

Hoffentlich bis auf ein nächstes Mal!

Hinweis zur Transparenz: Diese Folge entstand im Rahmen einer bezahlten Kooperation mit Lemonaid. Die redaktionelle Verantwortung und inhaltliche Gestaltung liegen ausschließlich bei NEU DENKEN.

Transkript anzeigen

00:00:01: Herzlich willkommen zu einer Sonderfolge von Neu Denken.

00:00:05: Wir haben uns nämlich zwei Dinge überlegt, das eine ist wie bekommen wir einen Sponsoring-Konzept hin?

00:00:10: Was tatsächlich funktioniert?

00:00:12: Das heißt, wie arbeiten wir mit Akteuren und Akteurinnen zusammen die für uns viele der Dinge, die wir mit Wissenschaftlerinnen und Sachbuchautoren hier vordenken in der Praxis umsetzen?

00:00:21: Und gleichzeitig eine Partnerschaft mit ihnen einzugehen, die ein Sponsorring mit sich bringt!

00:00:26: Das heißt sie unterstützen uns auch finanziell.

00:00:28: Deshalb haben wir das Format Sonderfolgen entwickelt und stellen da quasi Neutun vor.

00:00:33: Also Akteurinnen und Akteure, die uns zeigen wie in der Praxis sich auf den Weg machen neu gedachtes Umzusetzen funktionieren kann.

00:00:40: Welche?

00:00:41: blockaden es da manchmal gibt und wie sie damit umgegangen sind.

00:00:44: Heute in dieser Folge starten wir mit Unternehmen neu denken, und zwar haben wir Lemonade gewinnen können für diese Partnerschaft.

00:00:51: Paul Betke wird erklären, wie er damals gestartet ist als Gründer und was die sich als Sozialunternehmen immer wieder vorgenommen haben inklusive auch Definitionen anzugehen, was Limonade eigentlich ausmacht und warum da so viel Zucker drin sein muss.

00:01:05: Mein Name ist Meier Güppel.

00:01:06: ihr hört Neudenken den Podcast von Mission

00:01:08: Wertvoll.

00:01:09: Heute werfen wir mal einen Blick darauf, was aus neuem Denken in der Praxis wird.

00:01:14: Wenn man es sinnvoll verfolgt.

00:01:25: Lieber Paul herzlich willkommen!

00:01:27: Dankeschön.

00:01:29: Wir erwischen dich ja so ein bisschen zwischen deinem eigentlichen Wohnort in Sri Lanka und einer Rückkehr zu deiner Base Deutschland und Hamburg.

00:01:36: Du machst das schon lange mit dem unterschiedlichen Wohnarten?

00:01:39: Genau schon fast zehn Jahre am Hinrunde her reisen und jetzt seit fünf Jahren quasi offiziell.

00:01:46: Ich finde bei dir sowieso unterschiedliche Sachen interessant.

00:01:49: Wir sind ja die erste Folge, die jetzt quasi das tun so ein bisschen in den Fokus rückt weil wir sagen neu denken und dann wie bringt man es in die Praxis?

00:01:57: Du hast aber auch viel gedacht.

00:01:58: also ich habe vorhin dir so ein bißchen aus der Nase gezogen.

00:02:01: du hattest auch eine Uni-Laufbahn also nachdem du Sri Lanka schon die Schule besucht hat ist.

00:02:05: dann warst du in England und in Frankreich an den Unis.

00:02:09: Genau Was hast du da gemacht und was hat dich daraus getrieben?

00:02:13: Ich hab versucht, ein bisschen den Wirtschaftskosmos zu verstehen.

00:02:18: Also ich habe wirtschaftsstudiert mit fünfzen nach Sri Lanka.

00:02:21: Bin zur Schule gegangen, hab das britische Abitur gemacht in die neunzigern.

00:02:26: Und bin dann wieder nach Europa zurückgekehrt ... Nach der Schule.

00:02:32: Und das war ein ganz komischer Moment für mich, weil ich war quasi derjenige aus meiner Klasse, der dann studieren gehen konnte.

00:02:38: Der quasi mit seinem Pass die Welt bereisen konnte und meine Mitschülerinnen halt nicht.

00:02:43: Das waren, das waren... und der Restkram aus Bangladesch oder den Malediven, die konnten mich damals nicht mal besuchen kommen.

00:02:52: Die konnten auch nicht im Ausland studieren gehen.

00:02:54: Studierend selber war finanziell oft auch schwierig.

00:02:57: das heißt ich war so ein bisschen der aus meiner Klasse, der dann plötzlich die Wahl hatte ja gehe jetzt nach Großbritannien oder gehe ich nach Frankreich oder noch Deutschland... Und das war ein komischer Moment für mich weil weil ich daran natürlich gemerkt habe meine Chancen liegen nicht an meinem Tun oder meinem Erfolg, meiner Intelligenz in der Schule und meinen Noten.

00:03:21: Sondern sie haben schon auch was damit zu tun, dass ich eben Privilegien genießt, die nicht jeder auf dieser Welt gleichermaßen genießst.

00:03:29: Und das ist natürlich etwas anderes, ob man das irgendwo in einer Zeitung liest oder plötzlich sieht okay du warst besser als ich in Mathe- und Physik aber ich sitze trotzdem plötzlich in Edinburgh an einer Uni oder sitzen in Oxford oder sitzt an der Sorbonne oder sitzt ... an der Leuphana, heutigen Leufana.

00:03:45: Ich hab mich dann damals entschieden, ich will trotzdem studieren.

00:03:48: Auch wenn meine Freunde und Freundinnen sozusagen noch ins Rilanker sitzen ... Ich kann jetzt nicht daraus die Konsequenz ziehen?

00:03:56: Dann mache ich auch nichts!

00:03:57: Aber natürlich war das ein früher Moment, wo ich gemerkt habe, Chancengleichheit ist einfach nicht gegeben.

00:04:02: Und es ist nicht nur meine Leistung.

00:04:04: Die anderen waren irgendwie faul oder doof.

00:04:07: Deswegen können sie das nicht.

00:04:09: Das war quasi der ganz wichtiger Punkt für mich in meinem Leben.

00:04:14: Und dann wollte ich eigentlich verstehen, woran liegt das überhaupt?

00:04:17: Woran liegt es, dass Sri Lanka sich so anders entwickelt hat als Deutschland oder die Schweiz oder die USA.

00:04:22: Was für internationale wirtschaftliche Zusammenhänge gibt es?

00:04:25: was passiert wenn da eine am Regler dreht?

00:04:28: wie geht's denn dem anderen damit?

00:04:30: was sind die Konsequenzen von internationalem Wirtschaft zusammenhängen?

00:04:34: und das habe ich dann quasi vom A bis Z vollzogen an der Uni von Großbritannien über kurz Deutschland dann Frankreich Und hab aber noch zusätzlich Fächer dazu gewählt.

00:04:47: Weil immer interessiert war ich auch an Psychologie, zum einen wie funktioniert der Mensch sozusagen psychologisch?

00:04:56: Was sind so die Punkte da?

00:04:58: und auch Religionswissenschaften weil der Großteil der Erdbevölkerung ist sozusagen religiös.

00:05:05: was sind da die Ideen dahinter?

00:05:07: warum eigentlich Sind die doof?

00:05:10: Sind sie nicht doof, was sind die Philosophien, die vielleicht auch verbinden.

00:05:13: Was ist das Positive vielleicht auch?

00:05:15: Ich wollte einfach verstehen ... Was sind eigentlich die verschiedenen Glaubensrichtungen?

00:05:20: Und das war quasi mein universitärer Weg.

00:05:24: Der hat dann aber quasi in der Wirtschaftsecke ... Ist er geendet, wenn man so will!

00:05:29: Das hab ich bis zum Schluss durchgezogen und die anderen Themen waren sozusagen eher meine Hobbys, die ich auch bis heute betreibe.

00:05:35: Ja, aber

00:05:35: ich hab manchmal das Gefühl, dass wir eigentlich ganz gut.

00:05:37: Also Religio ist ja interessant und kommt ja von Rückbinden.

00:05:41: also da ist sich irgendwo eine Letztbegründung im Zweifelsuche und es hat viel mit Ethik tatsächlich auch zu tun und mit Orientierungen die in unserer Kultur Einfluss darauf haben was richtig und falsch für legitim, für normal etc.

00:05:54: halten.

00:05:55: Ich habe manchmal das gefühl gerade in Ökonomie und vielleicht jetzt auch Ingenieurswissenschaften bzw IT wäre es ganz gut für solche Sachen wie Ethik oder diese tieferen Gedanken darüber.

00:06:06: Wer sind wir eigentlich, wo kommen wir her?

00:06:08: Was denn sind das Lebens ... vielleicht ins Standardrepertor aufnehmen neben Ökologie?

00:06:13: Ich glaube, dass wär auch nicht schlecht.

00:06:15: Ja, es ist auf jeden Fall ein unfassbar spannender Bereich.

00:06:18: Hab schon als Zwölfjähriger mir immer Fragen gestellt, wieso hab ich zehn Finger und gehen morgens Zehne putzen und mach dann irgendwas.

00:06:24: Was soll eigentlich das Leben überhaupt?

00:06:27: Und wenn man dann da ein bisschen reinguckt, was ich natürlich gemacht habe.

00:06:30: Ohne ... Ich wurde jetzt nicht religiös erzogen.

00:06:33: also es ist jetzt nicht dass ich muslimische Eltern hab oder neuistisch oder besonders christliche.

00:06:38: Also ich bin ja relativ neutral reingegangen und hab quasi einfach nur wissen wollen Was steckt dahinter?

00:06:43: Und das Spannende war für mich Dass ich hinterher, also ich hab da wirklich sehr viel gelesen und geforscht um mich zu unterhalten Damals dass es extrem viele gemeinsame Nenner gibt.

00:06:56: Und die Religion eigentlich im Grunde genommen ... aus verschiedenen Kulturen und Zeitpunkten in der Historie heraus über ähnliche Themen sprechen, die uns als Menschen sicherlich verbinden.

00:07:08: Es geht ganz viel um Menschlichkeit, um ein Miteinander oder ein positives Miteinander.

00:07:13: Da wurden dann natürlich durch institutionelle Organisation vielleicht andere Sachen draus gemacht.

00:07:18: Aber wenn man sich quasi die Ursprünge anguckt ist das was sehr Verbindendes, was sehr Positives Berücke zu dem, was du gesagt hast.

00:07:25: Was natürlich wirtschaftlich sehr oft fehlt.

00:07:27: Wo es irgendwie dog-eat-dog wer ist der stärkste und wer kann am weitesten fliegen als Thema?

00:07:33: Ja und diese Suche danach macht eigentlich Mensch sein aus wenn man mal diesen ganzen die sind anders als wir sie sehen anders aus hat wie die reden an das als wir die essen andere Sachen.

00:07:43: in der Essenz sind wir gar nicht so anders also im biologisch verfasst und wir haben das Bedürfnis dazu zu gehören.

00:07:49: und da bestimmte Sicherheitsvoraussetzungen damit wir überhaupt fortbestehen können und uns frei entfalten können, angefangen von Gesundheit.

00:07:57: Die die Grundlage eben für produktives Engagement in einer Gesellschaft ist?

00:08:01: Wir sind ja sogar miteinander verwandt.

00:08:03: also das Absurde ist bei all dieser Spaltung keiner zweifelt an dass wir sozusagen genetische Verwandten haben aus dem afrikanischen Kontinent kommen sozusagen.

00:08:14: Wir haben ja sogar noch genetisch auch Track Records, die zueinander führen und trotzdem hauen wir uns alle mit einem Knüppel auf den Kopf unter.

00:08:22: einer will sagen dass der andere doof ist unter anderen sagt nicht du bist aber doof und hinterher bauen wir überall Zäune und fliegen mit Helikoptern über uns.

00:08:31: was völlig absurdes.

00:08:32: aus der Ferne.

00:08:34: in Sri Lanka wo ich ja die meiste Zeit verbringe Ist das, was global passiert noch viel absurder?

00:08:39: Weil ich wohne relativ remote ohne jetzt den größten Bezug zur Zivilisation.

00:08:46: Also ich wohn auch nicht völlig auf der Bergspitze aber schon isolierter.

00:08:51: und wenn ich dann die Nachrichten gucke ... und höre, was so passiert, ist es fast wie ein Sci-Fi Film, den man eigentlich gar nicht glauben mag.

00:09:00: Ja, ich glaube, das sind wir alle.

00:09:02: Auch wenn man überlegt, dass man den Plot von heute, insbesondere seit der Wiederwahl Donald Trump vor fünf Jahren angeboten hätte in der Filmindustrie und hat gesagt ja Leute kommt mal drei Etagen runter, ist ein bisschen dicker.

00:09:13: Total!

00:09:14: Aber was hatte dich denn dann ... Du hast tatsächlich Finanzsystem noch studiert in Frankreich?

00:09:21: Genau.

00:09:22: Ich wollte ... Ich wollte wissen, was eben die internationalen Volkswirtschaften sozusagen Vereinflüsse aufeinander haben.

00:09:30: Und ein Money Makes the World Go Round, wie die Amerikaner sagen und auch leben ... Das Geld- und die Geldflüße.

00:09:38: International ist natürlich ein sehr wichtiger Bestandteil von dem globalen Finanzsystem.

00:09:43: Und das war etwas, was ich dann sozusagen am Schluss an der Sorbonne in Paris quasi ... Analysiert hab und ich gehörte dann glücklicherweise zu einem Professornteam, was sich aus US-amerikanischen und französischen Professoren zusammenstellte.

00:09:58: Und einige Briten auch die quasi damals in zwei tausend sechs die dann später sich manifestieren und kommende Finanzkrise hervorge also vorhergesehen haben und berechnet haben was wird wie passieren?

00:10:13: Und historisch sieht man dann sozusagen der eine Markt auf den anderen für einen Einfluss hat und kann daraus dann auch wieder Schlüsse ziehen, was global vielleicht an Trends folgen werden.

00:10:26: Befinden wir uns gerade wirklich in so einer boobenden tollen Zeit nur weil die Stock exchanges alle gerade Erfolge feiern.

00:10:34: Den Menschen geht es meist irgendwie anders.

00:10:37: momentan also das Spiegel ist auch nicht das Gesellschaftsbild, was da was da an der Wall Street und in Frankfurt und so los ist Aber es lässt sich erklären durch sozusagen wirtschaftlich und mathematische Gleichung tatsächlich.

00:10:50: Und Psychologie?

00:10:52: Mhm, und Psychologie.

00:10:54: Weil vieles von dem ja doch relativ entkoppelt ist also das ja zunehmend auch Thema.

00:10:58: Dass wir gucken, ist das wirklich ein Unternehmenswert was da an der Aktie gezeichnet wird und wie viele versprechenden Zukunftserwartungen.

00:11:05: Da sind wir in der Psychologie.

00:11:06: steckt er eigentlich drin gerade bei den großen Tech-Konzernen.

00:11:10: So richtig profitabel ist diese tolle EI-Revolution ja noch gar nicht, sondern sie erzählt die ganze Zeit, dass da ganz viel, ganz Tolles hinten rauskommen wird.

00:11:18: Kommt schon Macht mit gibt uns gar auch mehr

00:11:19: Geld.".

00:11:20: Also man muss mal immer ein bisschen gucken zwischen diesen Realwerten und dem was dann tatsächlich eben sich in Finanzwerten abbildet.

00:11:27: war das eine deiner Motivation zu sagen ich gründe jetzt selber was?

00:11:31: Ich mache jetzt etwas was Realwerte fokussiert.

00:11:34: und wie bist du bei Limonaden gelandet?

00:11:36: Die sehen hübsch aus!

00:11:37: Sehen wir hier aber... Was war da der Weg?

00:11:40: Genau, es ist natürlich ein weiter Weg.

00:11:41: Tatsächlich wäre die Abfolge so ... Ich kam aus Sri Lanka und hab gemerkt, okay wow ich habe hier Privilegien, die nicht jeder gleich genießen kann leider.

00:11:50: deswegen wollte ich dir aber auch nicht aufgeben und wollte verstehen wie funktionieren Wirtschaftsräume miteinander zueinander.

00:11:58: Da hab ich dann gemerkt dass sozusagen globale Ungleichheit schon sich durch koloniale Historie usw.

00:12:05: in bestimmten Systemen sehr stark manifestiert hat.

00:12:08: Und ich hab den Entschluss gefasst, ich möchte meine Energie, meine Privilegien jetzt dafür nutzen.

00:12:13: Menschen zu unterstützen diese Privilegen quasi von Geburt an durch das Resultat der Lotterie des Lebens eben nicht genießen.

00:12:21: Das heißt ... Ich möchte jetzt nicht mein Eigenheim in Hamburg-Nino finanzieren und mit meinem Hund mein Leben lang im Block laufen.

00:12:28: Dafür habe ich quasi zu viel erlebt.

00:12:29: ins Sri Lanka war damals auch noch Bürgerkrieg.

00:12:32: Ich hab dann wie gesagt die Situation gehabt, die mich geprägt hat.

00:12:36: das Privileg gehabt, an sehr guten Universitäten mit tollen Professorinnen zu arbeiten.

00:12:41: Und daraus wollte ich dann was machen, was Menschen unterstützt, die diese Privilegen einfach nicht hatten.

00:12:47: Das war eigentlich so der Schlüsselmoment, dass ich gesagt hab, ich kann jetzt nicht an einer Universität bleiben.

00:12:51: Ich hatte damals tatsächlich die Möglichkeit auch für Finanzen zumindest an der Top-Uni weiterzumachen und bin dann aber rausgegangen und hab gesagt nee, ich möchte in die Praxis, ich will was unternehmen Ich möchte jetzt nicht mehr, sozusagen ... am Rechner sitzen und Sachen aufschreiben.

00:13:09: Sondern ich möchte irgendwie praktisch in die Umsetzung gehen und sagen okay, aber ich will was für die Leute auch

00:13:15: tun.".

00:13:16: Und dann war es so, dass die Bundesregierung damals ... Leute gesucht hat, die sich mit Sri Lanka ein bisschen auskannten.

00:13:24: Weil die Tsunami-Katastrophe war und relativ viel Gelder zur Verfügung gestellt wurden.

00:13:30: Dann wurde ich tatsächlich in Paris angehauen von der Bundesregierung.

00:13:35: Und es wurde mir vorgeschlagen, willst du nicht nach Sri Lanka gehen und Tsunami Rehabilitation Work für die Bundesregierung leisten?

00:13:44: Was ich dann gemacht habe, weil das irgendwie nahelang... Ich hatte eh den Drang was zu tun.

00:13:49: Ich hatte diese zwei Wege vor mir entweder Uni oder Praxis.

00:13:53: Dann bin ich da erstmal reingesprungen und hab jetzt quasi in einer Entwicklungszusammenarbeit gearbeitet.

00:13:58: War dann wieder in der Region wo ich mal als Schüler war.

00:14:01: Zumindest hatte ich gehofft, dass sich da einen großen Impact leisten kann.

00:14:05: Und am Ende des Tages saß ich aber meistens im Hilton Hotel bei fünf Sorten Kuchen und Buffet und Konferenzen und Business-Klaasflüge und keine Steuern gezahlt weder in Deutschland noch woanders weil ... Also es war irgendwie ein Setup für den Bereich Entwicklungszusammenarbeit den ich nicht vertreten konnte.

00:14:25: Früher bin ich mit dem Bus zur Schule gefahren und plötzlich saß ich im Femsternhotel, die Freunde, die ich zurückgelassen haben, haben sich gefreut.

00:14:31: Paul ist wieder da ja ich sitze hier gerade in Hildenhotel.

00:14:34: ich will euch helfen.

00:14:35: also es passt überhaupt gar nicht zusammen.

00:14:37: dann habe ich da quasi hingeschmissen gesagt

00:14:39: Die Art wie Entwicklungs- sammheit organisiertes ganz eigenes Thema Genau

00:14:42: das ist nur für einen anderen Podcast.

00:14:44: Das kann ich nicht.

00:14:45: Ich kann diese Rolle hier und will sie nicht spielen Und hab dann quasi hinggeschmissen und hab dann gemerkt okay Ich werde wahrscheinlich bei den UN und so weiter auch nicht glücklich, weil das System ist ähnlich.

00:14:55: Also es ist jetzt kein nur deutsches Problem sondern international.

00:15:00: Ich möchte aber auch nicht von Großspendern irgendwie abhängig sein wenn ich was Positives für andere Menschen tue und dann wieder deren Interessen und Hobbys und Einflüssen... ...ich will eigentlich ein unabhängiges System nutzen um was Positives zu unternehmen, was dann Menschen supportet die sich in einer weniger guten Situation befinden.

00:15:19: Und das war eigentlich der Schlüsselpunkt dass ich gesagt habe Ich könnte doch ein Unternehmen gründen was aber eben nicht als Zweck hat mit dem Bentley um die Alster zu fahren und irgendwann die schönste Villa am Alsterufer zu haben sondern zu sagen ich gebe mit jedem Produkt was ich verkaufe Geld an Menschen in schwierigeren Situationen und unterstützt damit soziale Projekte.

00:15:44: Und dadurch, dass ich jeden Tag Produkte verkaufe, kann ich dieses soziale System quasi immer weiter füttern.

00:15:50: Es ist unabhängig von allen Einflüssen.

00:15:54: Das ist dann Getränke geworden sind.

00:15:56: um auf deinen letzten Punkt zurückzukommen wie so der eigentlich Lemonaden ... Das ist ein bisschen Zufall, ehrlich gesagt.

00:16:02: Als ich nach Sri Lanka kam, war ich total verliebt in den so genannten Limejuice.

00:16:06: Limejus gibt's ins Sri Lankan jeder Ecke.

00:16:09: Ist aber eigentlich frisch gepresste Limette mit Mineralwasser als Limonade.

00:16:14: Also genau unsere Lemonade-Limette als Rezeptur.

00:16:17: Das hab ich vermisst, als ich wieder in Europa war ... Ich konnte nur so Sirup mit Wasser aufgegossen kaufen.

00:16:24: Ungesunde zwölf Gramm Zucker, zehn Gramm Zuckergetränke, die ich eigentlich wollte und hab aus dem eigenen Nied heraus gesehen.

00:16:30: Das kann noch nicht sein, dass ich der Einzige bin.

00:16:33: Vielen würde diese andere Form des Getränkes auch schmecken.

00:16:36: Dann habe ich mich zu Hause rangesetzt ... Biofrüchte und so weiter genommen, gesqueezt.

00:16:42: Gepresst, gemischt

00:16:43: ... Also du hast die ganze Zeit im Tour aufgerastelt?

00:16:45: Ja alle,

00:16:46: jeder einzelne.

00:16:47: Es gab nie einen einzigen Profi, der da dran saß!

00:16:50: Das ist tatsächlich alles Küchenproduktionen.

00:16:52: Und ich hab sogar damals ... bin nicht mit so Bottechen noch durchhaben gelaufen.

00:16:56: Ist kein Scherz.

00:16:58: Hab den Gastronomen das hingestellt und gesagt, das wär mein Getränk.

00:17:01: Probiert doch mal.

00:17:02: Die fanden es toll, aber haben natürlich auch als Feedback gegeben.

00:17:04: It's nice, aber du musst das schon irgendwie ... auch in eine vernünftige Flasche bringen, damit das hier funktioniert.

00:17:10: Und die Hygiene-Standards und diese ... Genau, genau.

00:17:12: Das ist ein sehr guter Freund von mir.

00:17:16: macht so was für Partys in Berlin.

00:17:17: Ja?

00:17:18: Genau!

00:17:19: Da geht's auch immer so, wollen wir es kommerzialisieren?

00:17:21: Lieber nicht, dann geht irgendwie dieser Küchenweib verloren.

00:17:26: Das hat aber wirklich auch eine reine Popaparty getroffen.

00:17:29: Es war schwierig, ich musste damals mit zwei Hundert Apfel ansprechen.

00:17:34: Weil keiner ... Losen Tee aus wirklichen Teeblättern, also wir kriegen von der ersten Bioplanage in der Welt tatsächlich für Tee.

00:17:42: Von der Kooperative kriegen wir Tee-Säcke und machen daraus dann unseren Charity und wir kriegen frisch gepresste Säfte.

00:17:48: Und das können die meisten gar nicht schockierenderweise.

00:17:51: Also sie können keine Teebletter verarbeiten zum Beispiel weil sie sagen ja dann hängt mir hier da das Tebelad immer im Rohr fest und dann gammelt es und dann kann ich das nächste Produkt gar nicht durchpumpen.

00:18:00: deswegen sind die alle auf so.

00:18:02: Es gibt eigentlich drei große europäische Anbieter, die bieten halt allen diese Industriesieruppe an.

00:18:07: Die mischt man dann mit Wasser, darauf sind die Anlagen eingestellt wie so eine Einspritzanlage und daraus entsteht das Getränk.

00:18:13: Wenn man das nicht macht und sagt ne hier ist mein Teesack, dann rennen erst mal weg!

00:18:17: Okay also pass auf du hast dann überlegt du willst unternehmerisch was machen?

00:18:21: Du hast aber gesagt er soll ein Social Business

00:18:24: Gab's damals noch nicht den Begriff, aber ja.

00:18:28: Vielleicht definierst du dir einmal für uns das ein bisschen was darüber verstehe und dann haben wir gesehen musst du es noch hacken?

00:18:32: wie darf man überhaupt puristisch arbeiten?

00:18:35: War auch nicht leicht.

00:18:36: Ja genau also die Social Business Idee war damals ich möchte Unternehmen ein Unternehmen gründen was sich sozusagen in einem wirtschaftlichen Kosmos bewegt und dieses Unternehmen hat aber einen anderen Zweck als jetzt meine Selbstoptimierung, als Inhaber.

00:18:52: Sondern ich möchte damit gemeinnützige Dinge fördern und

00:18:56: unterstützen.".

00:18:57: Und Social Businesses – wie sie dann zum Glück sozusagen sich ausgebreitet haben?

00:19:04: Ich war ja nicht der Einzige mit solchen Gedanken im Kopf, zum Glück da gab es international einige.

00:19:10: Aber das Konzept war eben, ich nehme das effiziente System eines Unternehmens was ich ihr mag mit einem guten Produkt irgendwie beweisen muss, aber definiere den Zweck eben auf das Soziales um und sag nicht höherweiter schneller Rendite bis der Arzt kommt.

00:19:27: Egal wer darunter leidet sondern ich gucke links rechts vorne und hinten.

00:19:31: was bedeutet das für wen?

00:19:32: Ich nehme nur Biozutaten.

00:19:34: es ist Fairtrade zertifiziert.

00:19:35: wenn es in Demeter gibt dann nämlich auch in demeter.

00:19:38: bitte.

00:19:39: ich unterstütze mit soziale Projekte also sozusagen für das ganze Umfeld einmal rund zu machen und damit haben wir jetzt schon hundert Projekte unterstützen können.

00:19:49: Und das heißt also von jeder Flasche, die verkauft wird geht immer der gleiche Anteil raus?

00:19:53: Das ist wie so eine Dividende in dem Sinne gedacht oder?

00:19:56: Genau es ist sozusagen mit jeder Flrasche ein Projekt unterstützt was für mich ein total sinnvolles System ist.

00:20:07: aber uns wurden da extrem viele Stöcker in die Beine geschmissen weil dass eben die Ämter ein bisschen anders gesehen haben.

00:20:15: Da will ich mit dir noch mal reingehen, weil ich hatte das Gefühl beim zum Beispiel einen Podcast gehabt über investieren und wie wichtig es ist zu überlegen.

00:20:22: Wie kann man Geldflüsse eigentlich mehr wie so ein Mittel zum Zweck nehmen?

00:20:26: Und jetzt hast du ja angefangen so zu denken!

00:20:28: Das heißt können wir gleich nochmal zwei drei Beispiele machen, wie du das vorantreibst?

00:20:32: und die andere Frage ist dann auch welche Unternehmensformen Erlauben das.

00:20:36: Und wie muss man darüber nachdenken, sprich oder sich eben tatsächlich sogar einmischen?

00:20:40: Wie ihr das gemacht habt und gesagt Hallo warum sollen wir das denn nicht dürfen?

00:20:43: Das macht da einfach Sinn.

00:20:44: also dass ja eigentlich des Teiles des unternehmerischen Handelns zu sagen die Rahmenbedingungen nicht passen.

00:20:48: Ich versuche damit immer gerade so bisschen in der Industrie zu nerven und sage ich habe doch auch eine Corporate Political Responsibility.

00:20:53: Also ihr habt ja ne Stimme Ihr werdet ja gehört setzt euch doch einen dafür dass die Rahmen bedingung ist leichter macht Für euch.

00:21:00: Also, du hast ja zwei interessante Erfahrungen gemacht.

00:21:03: Einmal mit diesem Darfst-du das weitergeben?

00:21:06: Ja!

00:21:06: Ich hab da dieses Zitat einen Formel I Rennstall zu sponsoren, dass im Augen des Amtes okay aber gemeinnützige Zwecke werden nicht anerkannt und dagegen seid ihr vorgegangen.

00:21:15: Genau richtig.

00:21:16: also wir haben die abstruse Situation irgendwann gehabt.

00:21:18: was uns gesagt wurde es gibt kein Mehrwert darin was Soziales zu unterstützen für ein Unternehmen.

00:21:26: Da fehlt der Wert.

00:21:28: Das heißt wenn ein Energy Drink, einen Rennstall unterstützt wie hier das Zitat was du gerade vor dir hast.

00:21:36: Dann ist es in Ordnung weil der Mehrwert ist dass der Käufer von dem Energy drink dann denkt er ist eine Rennfahrer?

00:21:42: so wenn ich.

00:21:44: genau das ist toll.

00:21:45: das finde einige toll.

00:21:46: wenn man jetzt sagt ich unterstütze aber was soziales Dann wurde eben von der Finanzbehörde gesagt, das ist ja sinnlos.

00:21:54: Es hat keinen Mehrwert für den Konsumenten.

00:21:56: Deswegen ist es unternehmerisch nicht sinnvoll und deswegen könnt ihr das nicht machen was natürlich für uns ein absoluter Eklat war oder sind dagegen vorgegangen weil wir gesagt haben unser Produkt kaufen Menschen auch wegen dem, was dahinter steckt.

00:22:14: Und damit differenzieren wir uns ja ganz klar und wir kommunizieren das auch, dass wir es anders machen und begeistern Menschen für diese Reise die wir anders gehen.

00:22:24: Man kann doch nicht sagen ist so nicht abbildbar und wir müssen jetzt nur Sportvereine und Rennstelle finanzieren.

00:22:32: da sind wir dann am Ende vor Gericht gegangen gegen die Behörden Und das lief dann eine ganze Weile, bis am Schluss die oberste Richterin vom Finanzgericht in Hamburg da saß und ... Das muss man den sozusagen zuschreiben.

00:22:49: Positiven.

00:22:50: Sie hat auch nur mit dem Kopf geschüttelt im Anschluss und gesagt, dass ist doch jetzt nicht euer Ernst aus Überspitz gesagt.

00:22:56: Aus welcher Zeit seid ihr eigentlich?

00:22:58: Natürlich!

00:22:59: Muss es auch erlaubt sein Sozialunternehmertum wirklich umzusetzen und zu leben.

00:23:07: ein Social Impact, eine positive Konnotation für jeden Kunden und jeden Konsumenten.

00:23:13: Und ne Differenzierung von quasi den Nestle Waters dieser Welt ist natürlich auch unternehmerische sinnvoll.

00:23:21: das könnte die nicht absprechen aber es hätte für uns ja extrem extrem große Schäden bedeutet.

00:23:29: und deswegen war das schon ne wacke liege Reise weil man so zur Gericht und man weiß ja nie was am Ende passiert.

00:23:34: Ich war relativ positiv, aber sozusagen unsere Finanzleute haben ganz schön gezittert.

00:23:38: Mhm.

00:23:40: Aber ich find das ... Ich versuch das grad nachzuportziehen.

00:23:42: also warum?

00:23:43: spricht das uns ab, dass wir altruistisch sein dürfen?

00:23:47: Weil dieses Ich fühl mich wie ein Rennfahrer.

00:23:48: Deshalb ist es okay ... Das ist so me myself and I. Wir haben da für einen Benefit vor und deshalb ist das okay, wenn das Teil der Preisgestaltung ist.

00:23:55: So versteh ich das Argument.

00:23:56: Wenn es an andere geht, die da nicht schulen brunnen, kann's vielleicht noch mal ein paar von den Projekten nennen, die ihr unterstützt.

00:24:05: Dann ist das nicht in meinem Interesse.

00:24:06: Und deshalb darf ich das nicht ... In die gleiche Kategorie.

00:24:09: Es ist ja eine harte Eingriff daran... wofür wir uns auch interessieren dürfen, also was wir für wertvoll definieren.

00:24:17: Total!

00:24:17: Also es ist ein massiver Eingriff in sozusagen eine ethische Richtung die ich sozusagen lebe oder eine moralische Richtung und ich sage mich interessieren von einem Rennen nun mal nicht und meine Kundschaft kauft kein Produkt, weil sie ein Rennstall unterstützt.

00:24:37: Und ich sehe auch keinen Sinn da drin, Rennstal zu unterstützen.

00:24:40: Aber ich sehe einen riesigen Sinn darin Menschen in schwierigen Situationen zu fördern und unsere Kunden übrigens auch.

00:24:47: Deswegen sind Sie wiederum auch dazu bereit uns zu unterstützen.

00:24:49: aber ihr könnt doch hier nicht sozusagen den Egoismus als ... als moralischen Kompass-Unisono vorlegen und sagen, alles andere macht ja gar keinen Sinn.

00:25:00: Weil wo ist der Mehrwert?

00:25:01: Also es hieß tatsächlich, es fehle der wirtschaftliche Mehrwert daran soziale Dinge zu fördern.

00:25:08: Und deswegen wurden all diese Gelder also sind mittlerweile über dreizehn Millionen Euro.

00:25:14: die werden dann aufadiert worden.

00:25:15: Hätten sie gesagt hier dreizehn Millionen euro.

00:25:17: Die sind ja alle.

00:25:18: sozusagen das Geld was für gemeinnützige Projekte zur Verfügung stellen geht am Ende ja in Projekte im globalen Süden.

00:25:26: Und das wird auch auf Gemeinnützigkeit überprüft, die Arbeit von einem gemeinnützigem Verein, da wird geguckt welches Projekt wie und wo ... Das ist alles okay!

00:25:36: Da wurde immer ein Haken hintergemacht.

00:25:38: Aber jetzt wurde es alles auferdiert und gesagt Paul du bist der Gründer von dem Ganzen?

00:25:44: Das sind eigentlich alle Skalder, die rechnen wir dir als deine Einnahmen zu.

00:25:49: Die hast du zwar nie gekriegt wissen wir auch.

00:25:51: Die sind in Ruanda und in Südafrika Und jetzt hätten wir gerne da drauf sozusagen deine private Steuer, weil dieses Geld ist quasi dein ... Ist eigentlich dein Geld.

00:26:07: Also so weit ging das?

00:26:08: Ja aber dass ja auch Kokoloristin wäre es im Spendenbereich.

00:26:11: also da muss man schon wirklich sich Mühe geben der einen Strick drehen zu wollen.

00:26:14: oder

00:26:16: Ja, Spenden sozusagen.

00:26:17: Du hast den

00:26:18: Projekt wahrscheinlich nicht gesagt, was Sie damit machen müssen oder?

00:26:20: Dann hätte man diese wirtschaftliche Gegenleistung.

00:26:22: und Gott jetzt kommen wir in diesen ganzen ...

00:26:23: Nee die Spende ist sozusagen ... Die musst du in dem Moment der Spende frei sozusagen gestalten können.

00:26:31: also muss sagen könnt ich spende sieben Euro und der nächste muss sagen können er spendet elf Euro.

00:26:35: okay wenn wir sagen wir haben fix betragte Flasche dann geht das natürlich schon mal nicht plus.

00:26:41: aber dann in dem moment wo sie sagen dass gehört ja alles dir Dann war es ja quasi deine Entscheidung.

00:26:46: Also, man darf in Deutschland auch nur ... Null Komma vier Prozent vom Umsatz spenden.

00:26:53: Nur Komma Vier?

00:26:54: Okay, krass!

00:26:54: Von

00:26:54: dem Umsatz.

00:26:55: Das ist bei uns natürlich ein Vielfaches und wir haben gesagt, wir machen sozusagen Fördervertrag.

00:27:00: Wir unterstützen die Projekte so wie Red Bull unterstützt den Rennstall.

00:27:06: Wir fördern Projekten, soziale Projektes.

00:27:09: Und da haben sie gesagt, das gibt ja gar kein Gegenwert.

00:27:11: Ihr könnt nichts fördern was euch gar nix bringt sozusagen.

00:27:14: Also tatsächlich dieser egoistische Ansatz als Grundprämisse für ist es nutzlos soziale Dinge zu unterstützen wurde uns als Strick gedreht.

00:27:26: Nun haben wir's ja durchgesetzt und damit natürlich auch für die mittlerweile fünfhundert Social Businesses, die alleine in diesen Netzwerk eingetragen sind in Deutschland alleine natürlich auf freie Bahnen gemolkt.

00:27:39: Aber das ist ja das Ding.

00:27:40: Also, wie machen wir es leichter?

00:27:43: Dass tatsächlich neu gedachte Lösungen auch Realität werden können.

00:27:46: und in dem Moment ist es eine Vereinfachung.

00:27:50: Da müssen die Individuen nicht alle irgendwo spenden sondern sagen, das ist eben ein Anteil dessen was ich sowieso als Kauftätigkeit mache.

00:27:56: also im Prinzip könnte man sagen Es ist ja eine Erleichterung

00:27:59: Total!

00:28:00: Wir wollen eigentlich damit den Menschen, die gewillt sind sozusagen für ein positiveres Miteinander ... auch durch über ihren Konsum einzustehen, die Möglichkeit geben das so leicht wie möglich zu machen.

00:28:12: So lange ich kauf meinen Getränk, ich möchte gerne ein gutes Getränke und außerdem tue ich damit auch noch was Positives ist doch super, super Deal!

00:28:20: Und das is natürlich was, wo man eigentlich... Man muss ja auch sagen, wir haben gleichzeitig den deutschen Gründerpreis gekriegt.

00:28:27: Wir haben den Hamburger Gründervreißgericht und-und-und also wir haben eine ganze Batterie an Pokalen zu Hause stehen wo unter anderem auch gewisse Regierungspersönlichkeiten dabei waren die uns überreicht haben.

00:28:40: Und plötzlich wird gesagt ... Über zehn Jahre später das war alles gar nicht erlaubt.

00:28:45: Natürlich haben sie uns diese Pokale gegeben weil sie das Soziale eigentlich gut finden kombiniert mit dem Unternehmerröschen.

00:28:53: aber sozusagen auf behördlicher Seite wurde das anders gesehen.

00:28:57: Aber ich finde, wenn man sich überlegt ... Also die Logik ... Ich kenn jetzt auch eine Bank beispielsweise, die sagen bei jeder Beweisung kannst du anthaltmäßig ein bestimmter ... Auch so einen kleiner Prozent weitergereicht oder ... Den Giving-Pledge gab's ja auch.

00:29:12: nur, dass ich nicht warte bis ich vererbe sondern, dass jetzt regelmäßig was abläuft.

00:29:16: also diese Logik zu sagen, ich mach es einfach wie möglich Das was an mehr Wert generiert wird oder eben an Geld transferiert wird, auch ein bisschen breiter zu verteilen.

00:29:27: Das ist ja eigentlich eine schöner Gedanke und es integral in dem Social Business gedacht, also einmal zu gucken wie können wir Angebote schaffen im Bereich wo der Markt sonst nicht so richtig hingekommen ist.

00:29:38: Und meistens geht damit ja ein Herr dass man eben bereit ist bei den Profitnicht aufs Maximum zu gehen sondern eben exakt diesen Impact breiter zu streuen entweder wenn du es weiter gibst oder indem du im eigenen Unternehmen eben guckst das der Anteil der Refinanzierung oder die Bezahlung oder die Ausbildungsintensität höher ist während besonders bei Private Equity und anderen Finanzierungsformen natürlich das Rausziehen von Geld und das Geld woanders hinschicken, momentan wirklich auch zum Problem teilweise wird.

00:30:04: Das heißt die Art wie Unternehmen gestrickt sind gibt ihnen ja auch mehr oder weniger Freiheit solche, ich sag's mal ideellen Werte, die aber real für die Menschen davon betroffen sind, auch ganz klar ökonomisch sofort auflaufen leichter zu berücksichtigen.

00:30:21: Was wäre denn für dich noch so Wünsche wenn man überlegt?

00:30:23: Wie kann es leichter gemacht werden also darüber aufklären dass es das gibt, dass das möglich ist Auch wir alle einzeln, vom eigenen Einkommen.

00:30:31: Wenn man selbstständig ist darf man bis zu zwanzig Prozent habe ich mir angelesen in die Spenden übertragen.

00:30:38: also was bräuchte es aus deiner Sicht noch um solche Ideen von wie kann ich unternehmerisch mehr wert schaffen leichter zu machen?

00:30:46: oder diese Einladung auszusprechen oder vielleicht auch aus dieser komischen alten Definition auszubrechen?

00:30:51: Ja,

00:30:53: genau.

00:30:53: Ich glaube das ist tatsächlich am Ende des Tages ein Bildwungsthema dass schon in der Vergangenheit immer sehr stark propagiert wurde, dass Wirtschaft gleich Maserati und Bentley an der Alster bedeutet und diese anderen Wege gar nicht so richtig unterstrichen wurden.

00:31:12: also ich dachte tatsächlich auch noch bis zu meinem Studium Wirtschaft ist sozusagen egoistisch und muss quasi gemein sein, also das was man heute leider auch wieder extrem im Ablift sieht.

00:31:26: Aber dass es eine andere Form gibt die dann auch umsetzbar ist und die dann erfolgreich sein kann.

00:31:33: weil ich glaube schon viele Menschen die sich in der Wirtschaft bewegen Ehrgeiz haben und die wollen was erreichen so diese Energie quasi ihre eigenen Grenzen auszutesten und zu sagen, ich will an meine Grenzen kommen.

00:31:49: Die kannst du natürlich unterschiedlich channeln.

00:31:51: Du kannst die in das Haus einer Außenalzer channelen oder du kannst sie in maximaler Projektarbeit channeln.

00:31:58: so am Ende ist es sozusagen würde ich sagen ein Sport.

00:32:02: also man spielt den gleichen Sport mit den Regeln, die in der Wirtschaft quasi gelten.

00:32:09: Aber warum mache ich das eigentlich?

00:32:10: Und warum stecke ich meine Energie?

00:32:12: und wofür ist eine ganz andere.

00:32:13: Ich glaub, generell Begeisterung zu schaffen und auch zu unterstützen öffentlich dass dieser andere Weg des Wirtschaftens sozusagen ich möchte positiven Impact schaffen für alle und ich steck da trotzdem voll Strom in die Energie rein und ich mach das auch erfolgreich und ich macht es auch global und ich zeig international so ein Modell denkbar ist und auch erfolgreich ist.

00:32:36: Das war eigentlich das, was quasi mein Traum dahinter war also gar nicht so sehr selber irgendwo auf dem Treppchen zu stehen sondern eigentlich zu zeigen dass es möglich ist um dann wieder andere anzustecken weil natürlich wird man alleine viel viel weniger erreichen können als gemeinsam.

00:32:53: und wenn ich heute gefragt werde und mir jemanden Produkt schickt wo auch etwas soziales mitgemacht wird dann kommen meistens die Nachrichten.

00:32:59: hast du das schon gesehen?

00:33:00: guck mal die Kopie.

00:33:01: wie schrecklich.

00:33:02: Und meine Reaktion ist halt meist ... Ey, es ist doch schön, dass wir sie angesteckt haben mit diesem Konzept.

00:33:09: Hoffentlich gibt's noch viel mehr davon und in allen Regalen dieser Welt wünsche ich mir, dass es in so eine Richtung geht.

00:33:16: Ich sehe das überhaupt nicht als Gefahr sondern eigentlich als Erfolg natürlich mit ganz vielen anderen zusammen die irgendwelchen Richtungen pushen.

00:33:23: aber ich glaub Gemeinsamkeiten generell zu unterstreichen und zeigen, dass ne andere Form des Wirtschaftens auch erfolgreich sein kann ist wichtig.

00:33:33: Und ich glaube, wir wurden oft gefragt warum habt ihr denn nicht irgendwie ein Verein gemacht?

00:33:39: Warum habt ihr dann nicht einfach eine andere Form gewählt die sozusagen im Sozialen schon verankert ist?

00:33:45: Wir sind ja ursprünglich eine GmbH gewesen also eine ganz normale Firma aber meinen Wunsch war in der ganz normalen Wirtschaftswelt den Punkt machen.

00:33:53: Kann ich aber mehrere sagen, ja?

00:33:55: Weil das andere ... Es gibt schon so viele tolle Vereine und Genossenschaften.

00:34:00: Ich möchte aber gerne in dieser fiesen Wirtschaftsbubble zeigen dass auch da anderes Wirtschaft möglich ist um dann wieder andere dort anzustecken die dann vielleicht mit in die gleiche Richtung ziehen.

00:34:14: Da muss ich ein bisschen dran denken weil wenn jemand zeigt, dass es geht Da gibt's so einen tollen Spruch, der mir entfällt.

00:34:23: Alle haben gesagt da geht es nicht lang bis jemand einfach losgelaufen ist oder irgendwie sowas.

00:34:28: und das hat ja ein bisschen auch damit zu tun sich selbst dann in der Werteorientierung ein Stück weit auch infrage stellen zu müssen.

00:34:34: also ich erinnere mich an die Diskussion.

00:34:35: jetzt glaube ich kommt sie endlich dieser Purpose Rechtsform als verantwortungs-Eigentum weil wir immer sagen Erben und Erbschaft man kann das nicht besteuern dann geht das Familienunternehmen kaputt usw.

00:34:46: Und dann sind ja Armin Steuenergeselbst eben auch Erbe und andere Angetretenungen.

00:34:51: sagt, wie kriegen wir es denn eigentlich hin?

00:34:52: Dass wir eine leichte Rechtsform entwickeln können, die eben keine Stiftung sein muss.

00:34:57: Sondern die das Unternehmen an sich im Fortbestand schützt, dass das die primäre Intention ist.

00:35:02: Und alleine das durchzukriegen war total schwierig.

00:35:06: da brauchte es wirklich Schützenhilfe von unterschiedlichsten Ökonomen, unterschiedlichster Lager Weil der Gegendruck von denen, die gar keine Lust hatten, dass das Argument wegfällt.

00:35:16: Dass man gegen jede Erbschaftssteuer sein darf und sonst das Unternehmen kaputt geht?

00:35:20: Die wollten es nicht!

00:35:21: Und deshalb ist mir immer so wichtig zu zeigen, dass neue Denken und diese Möglichkeiten schaffen auch mit dem neuen Strukturieren zu tun hat.

00:35:28: Da finde ich euer Beispiel super und dieses im Kopf strukturieren?

00:35:32: hast du das Gefühl gehabt... ...die Leute sind mit mehr Bentley Orientierung BWL-Studium gelandet oder aus dem BWF Studium rausgekommen.

00:35:42: Weil da gibt es auch unterschiedliche Forschungsergebnisse, wenn die ganze Zeit erklärt wird, dass so die Welt funktioniert und der repräsentative Akteur in den ökonomischen Modellen ist, der nie genug halben kann.

00:35:52: Und fange ich halt an irgendwann selber sehr stark in dieser Art, die Welt mehr anzugucken ... Und auch in den KPIs.

00:35:58: Also, wann bin ich erfolgreich mitzuschwimmen?

00:36:01: Dann verselbstständigt sich das und es ist so eine Henne-Ithematik.

00:36:04: Aber wichtig ist ja dieses Zusammenspiel zwischen den Anreizen und den Strukturen, den normalisierten Dingen und dem wo wir immer mal wieder stolpern dürfen sagen, kann das nicht irgendwie auch anders?

00:36:13: Ja total genau.

00:36:14: Ich glaub ... Den meisten wird das halt immer noch eingeprügelt sozusagen dass Wirtschaft gleich egocentrisches Handeln isst.

00:36:23: Das muss eben nicht so sein den wir nur untermalen wollen, um dann zu gucken kann man nicht auch anders miteinander umgehen.

00:36:32: Weil ich glaube, ob wir jetzt so viele Millionen Flaschen verkaufen oder so viel das ist sicherlich relevant weil es ja sozusagen eins-zu-einzen Projekt Impact hat.

00:36:39: aber neben diesem Faktor habe ich auch immer gesagt was mir mindestens genauso wichtig ist es Anstöße zu geben nach draußen über unsere Produkte über unsere Kommunikation und zu sagen geht doch bitte miteinander anders um.

00:36:53: Wir sind irgendwie miteinander verbunden, wir haben ... wir sind alles Menschen und wir sind keine Inseln.

00:36:59: Wenn du dich jahrelang einschließt wirst du ziemlich unglücklich.

00:37:03: Warum gehen wir so miteinander um?

00:37:04: Und wenn jetzt jemand sich mit Charity oder Lemonade beschäftigt und hinterher netter zum Busfahrer ist weil er irgendwie ein bisschen merkt ja wir haben schon einen Miteinander ... dann ist der Busfahrer netter zu seinen Kindern, und die sind netter... ... zu ihren Freunden in der Schule.

00:37:18: Und so weiter ist jetzt quasi Schmetterlings-Effekt.

00:37:21: Es steckt alles an!

00:37:22: Und dieser Effekt ist glaube ich gar nicht weniger wichtig als quasi das Rückgrat.

00:37:26: was dahinter steht,... ... aber ich wollte auch immer sozusagen dabei,... ...ich will nicht sagen anstößig sein,... ...aber ich wollte immer sozusagen auch den Punkt machen,... ...auf das Miteinander aufmerksam zu machen,... einfach nur zu optimieren und ansonsten eigentlich gar nicht zu sagen.

00:37:46: Ja, das versuchen wir in diesem Podcast eben auch.

00:37:48: die systemische Denken.

00:37:49: Dass man noch mal dreimal tiefer buddeln darf.

00:37:51: Wieso ist es so?

00:37:52: Wo kommt das her?

00:37:53: Was für ein Effekt hat das?

00:37:54: Wie wirken die Sachen aufeinander ein?

00:37:56: Wie werden Trends

00:37:57: sichtbar?

00:37:58: Wie normalisieren sie sich?

00:37:59: Wie kann man aus Trends aussteigen?

00:38:01: Da finde ich einen anderen Case den ihr gemacht habt total interessant, dass ihr euch nicht Limonade nennen dürftet weil ihr nicht so verzuckert seid wie wir das hier standardisiert haben.

00:38:09: Standards zu verändern ist ja häufig also nicht in der Bauwirtschaft.

00:38:12: unterwegs bin auch ein Thema.

00:38:14: ne Warum darf Leben nicht so eingesetzt werden, sondern Styropor ist der Dienststandard?

00:38:18: Dann kommst du aus den Baustoffen nicht raus.

00:38:20: Da ist auch ganz viel Macht und Interesse dran.

00:38:22: Jetzt sehen wir das Riesen-Fight über die Zuckersteuer noch mal ... Ihr habt aber ein Fight gewonnen!

00:38:28: Wir haben einen Fight gewinnen.

00:38:29: Wir haben ihn sozusagen in die abstruseste Richtung gewonnen.

00:38:31: uns wurde ja vorgeworfen dass wird zu wenig Zucker also dass das der Zuckergehalt in unseren Getränken zu gering sei weil es gab damals eine Regel der Deutschen Lebensmittelbuchkommission die eben sagt, eine Limonade muss mindestens sieben Prozent Zucker haben.

00:38:47: Mindestens ist sozusagen das wichtige Wort.

00:38:49: und dann hat der Verbraucherschutz uns damals abgemahnt und uns einen Brief geschickt und gesagt ihr habt zu wenig Zucker in euren Limonaden.

00:38:57: Ihr dürft gar keine Limonate verkaufen weil das ist ja gar keine Lemonade Das ist quasi zu Zuckerarmen.

00:39:04: Und da haben wir uns natürlich gegen gewährt und erst, also erst habe ich es kaum ernst nehmen können gesagt aber das muss irgendwie ein Fehler sein, dass kann ja gar nicht irgendwo stehen steht aber oder stand damals so dann hat das natürlich Wellen geschlagen.

00:39:17: Wir haben aber erstmal jahrelang also anderthalb Jahre haben wir mit denen diskutiert und gesagt bitte bitte lasst es!

00:39:22: Und als wir an dem Punkt waren was wir gesehen haben Die Behörden werden nicht nachlassen.

00:39:26: Die werden uns wirklich den Hahn abdrehen.

00:39:28: und das bedeutet bei uns, weil die Flaschen mit Keramik-Druck direkt bedruckt sind damit wir nicht so ein Klebepapiermüll ... Wenigstens

00:39:35: das nicht wenn ihr schon die Tabelette hat.

00:39:37: Genau.

00:39:38: Und dann ... Hätten wir alle Flaschen wegschmeißen müssen, das ist ein Mehrwegflaschen, die sind direkt bedruckt.

00:39:44: Wir können nicht ... Unser Markenname Lemonade, der sagt ja schon Lemonade aus, wäre eigentlich das aus gewesen?

00:39:50: Na ja, das Ende vom Lied war dann, ich glaub es waren vierundhalb Jahre quasi Kampf mit den unterschiedlichen Behörden und hinterher der Kommission selber und das wurde auch politisch irgendwann.

00:40:01: Aber nun wurde diese Regel geändert, das heißt es darf jetzt auch offizielle Monaten geben die weniger als sieben Gramm Zucker haben.

00:40:07: Kein unserer Produkte hat so viel Zucker jemals gehabt was wir natürlich niemals hätten ändern wollen und hätten wir nicht gemacht.

00:40:18: Jetzt ist Zuckersteuer auf dem Tisch.

00:40:21: also jetzt geht's ja in die andere Richtung Besteuern, was ich total sinnvoll finde übrigens.

00:40:28: Natürlich ist das für mich ein richtiger und wichtiger Weg.

00:40:32: Aber wir sind erst mal froh, dass wir wenig Zucker haben

00:40:34: dürfen."

00:40:36: D. h., die Definition von Limonade in Sri Lanka unterscheidet sich der in Deutschland?

00:40:40: Anscheinend!

00:40:41: In Sri Lanka tatsächlich wird alles direkt zusammengemischt an einer Straßenecke und steht nicht im Supermarktregal und da gibt es eben keine Deklarationsregeln in dieser Detailtiefe.

00:40:54: Wo nimmst du die Puste her?

00:40:56: Ist das dieses unternehmische Handeln oder ... Es ist ja schon, wenn man sich das anhört zwischendurch so.

00:41:02: Oh!

00:41:03: Und schon durchhalten wollen und es Prinzipien orientiert ein Stück weit.

00:41:07: Du kannst mehr Zucker rein nageln können dann ist gut.

00:41:11: Ja aber ich hatte immer schon das Thema dass ich mit meiner Zeit gerne bestimmte ... Umstände, die ich für nicht positiv halte oder Missstände wenn man so will.

00:41:23: Dass sich da dran schrauben wollte und sagen wollte, ich werde nicht nachlassen.

00:41:27: Ich werde nicht bestimmte Regeln akzeptieren, die einfach der Allgemeinheit schädigen.

00:41:33: Und hohe Zucker schädigt den Menschen und keine sozialen Dinge machen zu dürfen, schädig den Menschen.

00:41:39: auch das werde ich nicht akzeptiert.

00:41:40: Wenn ich dafür kämpfe bis ich alt und klapprig bin dann mache ich das auch.

00:41:46: Das ist für mich nicht tragbar.

00:41:49: an so einer Stelle danach zu geben, wo nämlich die Energie her ... wahrscheinlich ganz schön doll aus Sri Lanka um ehrlich zu sein.

00:41:55: Also ich komm immer voller Energie wieder und leg dann hier wieder los.

00:42:01: Aber am Ende des Tages nehme ich die Energie aus dem Glauben, dass die Menschen miteinander vieles teilen.

00:42:09: Und ich total viel Wert darauf lege, das ist wichtig finde, dass das wieder doller erkannt wird.

00:42:17: Ob es jetzt wirtschaftlich ist oder geopolitisch, auf anderen Ebenen habe ich das Gefühl, dass so viel gegeneinander passiert.

00:42:26: Dass ich schon ... Das wenige was ich in die Welt setze in meinen paar Jahren, den ich hier hab, würde ich zumindest gerne dem widmen, was Menschen zusammenbringt und positive Energie erschafft und nicht noch weiter spaltet.

00:42:41: Und das Papier zerreißt?

00:42:43: Was würdest du dir wünschen?

00:42:44: Ich habe momentan ein bisschen sage wie das Der Diskurs über Wirtschaftlichkeit wieder geführt wird, da geht ja einiges von dem was wir eigentlich dachten zu gewonnen haben mit Impact Orientierung klar zu sein.

00:42:54: Man muss das soziale und ökologische auch bilanzieren sonst ist es in Zweifel sehr unökonomisches Wachstum indem ich den Bestand kaputt mache oder eben mehr Kollateralschaden produziere als jetzt positiven Gewinn, nur weil ich ihn nicht ausweise in meiner Bilanz.

00:43:10: Was würdest du dir im Moment wünschen?

00:43:11: Also wie erklärst du das, dass das momentan so zurückrutscht?

00:43:14: oder teilst du diese Analyse?

00:43:16: Das ist ja erst mal meine Beobachtung.

00:43:18: und was würdest Du dir wünscht, wie wir über Wirtschaften erfolgreiches Wirtschaften vor allem sprechen?

00:43:25: Ich habe das Gefühl, dass sozusagen in vielen Situationen gerade in einigen politischen Ebenen der Mut fehlt, sich klar für bestimmte Dinge auszusprechen und dass die dann auch weniger sozusagen Thema sind.

00:43:38: Weil natürlich ... steht im Moment der Mensch auf der Treppe mit tausend Milliarden auf dem Konto, der am liebsten zum Maß fliegen wollen würde.

00:43:48: Während irgendwie an vielen Orten dieser Welt oder auch in vielen Familien dieser Welt man muss gar nicht weit reisen wirklich Missstände herrschen.

00:43:58: Das wird ja trotzdem irgendwie nicht zerrissen.

00:44:01: Da wird ja nicht gesagt, wie kann es sein, dass so jemand quasi auch noch als Star dargestellt wird?

00:44:08: Wenn wir als Menschheit miteinander so extreme Probleme haben, steckt doch mal ein Großteil solcher Summen in bestimmte soziale Ansätze.

00:44:17: dann würde das ganzen Nationen ganz anders gehen.

00:44:22: Aber da hab ich irgendwie das Gefühl ... klassische Cowboy-Capitalismus, wo jeder eigentlich nur für sich arbeitet.

00:44:32: Gerade wie der Aufwind hat den ich traurig finde.

00:44:37: aber zum Glück um ein bisschen Hoffnung zu schüren ist der andere Polderer die es anders machen ja auch stark am Wachsen.

00:44:44: also als wir angefangen haben gab es gar keinen Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland.

00:44:49: das wurde zwei tausend siebzehn glaube ich erst gegründet also lange nachdem wir gestartet sind.

00:44:55: Es gab keine Social Business-Lehrstühle, oder so.

00:44:57: Mittlerweile ... um jetzt in unser Bubble quasi zu bleiben hat sich das ja extrem entwickelt, es gibt berunderte Unternehmen also ist schon was.

00:45:05: deswegen bleibe ich auch hoffnungsvoll wo positive Dinge passieren.

00:45:10: aber in den Headlines sieht man dann natürlich trotzdem die, die zum Maß fliegen wollen und die im Weißen Haus irgendwie um sich fuchteln.

00:45:20: Und irgendwie wird das jetzt auch nicht massiv kritisiert, was mich wundert.

00:45:25: Dass da noch deutlichere Worte gefunden werden und auch auf geopolitischer Ebene dann nicht gesagt wird.

00:45:32: also wir distanzieren uns von bestimmten Notionen und Richtungen ganz bewusst und sagen dass machen wir hier nicht mit.

00:45:39: ich bin schon relativ schockiert wie teilweise einige europäische Staaten einfach mit dem amerikanischen Narrativ mitrennen.

00:45:48: Ohne, ohne wirklich mal die Hand zu heben und zu sagen nächstes Völkermord ist nicht okay das ist nicht ok dass es nicht ok.

00:45:55: wir müssen gegen bestimmte Dinge auch aufstehen und mutig sein in dem Aufstehen Auch wenn wir vielleicht dann meine Tomate an Kopf geworfen kriegen.

00:46:04: aber es geht nicht das so mit anzusehen Und das ist in den wirtschaftlichen irgendwie genauso.

00:46:10: im Moment ist mit diesen ganzen Apps, über die man jetzt alles irgendwie sofort kaufen kann und seinen eigenen Ego-Profit in Minuten maximieren kann.

00:46:21: Ist auch wieder so eine Welt aufgemacht worden ja wo jeder im Keller sitzen kann und sich selbst optimiert.

00:46:28: Ob er damit glücklicher wird würde ich stark bezweifeln.

00:46:31: also irgendwie ich glaube die antidepressive Verkäufe steigen und steigen.

00:46:34: es ist ja auch nicht so dass man sagt dieser Trend zu eine Aufsplittung sozusagen, der Menschen untereinander führt.

00:46:43: aber ja zu Glück.

00:46:44: Die Leute sind alle viel zufriedener.

00:46:46: Sondern es ist eigentlich ... Der Frust steigt und gleichzeitig steigt der Egozentrismus.

00:46:54: Und der Gegentrend hat irgendwie nicht genug Kraft entwickelt bisher um das zu kippen.

00:47:01: Warum?

00:47:02: Ist glaube ich sehr schwer zu ergründen.

00:47:04: Zumindest für mich ist es höchst unverständlich.

00:47:08: Eine interessante Frage ist ja, wie könnte Finanzierung noch funktionieren?

00:47:11: Da habt ihr auch jetzt den nächsten Stand vor.

00:47:14: und zu sagen wir gucken uns die Struktur nochmal an.

00:47:17: Genau!

00:47:17: Wir haben jetzt tatsächlich nochmal ein neues Manöver auf den Plan gebracht und zwar haben wir uns umgewandelt in einer Aktiengesellschaft.

00:47:24: da würde jetzt eh erstmal schlucken und sagen oh Gott, oh Gott eine Aktien-Gesellschaft.

00:47:27: das ist aber ähnlich wie damals.

00:47:29: ich mache ein soziales Unternehmen als GmbH und möchte damit positiven Impact schaffen.

00:47:35: Das haben wir jetzt siebzehn Jahre bewiesen.

00:47:38: Wir sind zu hundert Prozent in Gründerhand und es geht es gut, wir sind nicht abhängig von irgendjemandem.

00:47:43: Wir haben über hundert Projekte unterstützt, wir haben viele Millionen Euro für gemeinnützige Projekten aufgewendet Ja, für ein Update von dem und zu sagen.

00:47:54: Ich möchte noch mal in diese Welt vorstuhlosen, wo so die richtig fiesen sich tummeln überspitzt gesagt in diesen Wirtschaftsraum.

00:48:03: Und das sind im Kopf der Leute Aktiengesellschaften.

00:48:07: Aktien- gesellschaften sind aber gar nicht per se ... Böse oder schlecht, genauso wie die Wirtschaft das nicht ist.

00:48:13: Sondern es ist ähnlich wie mit so einem Messer.

00:48:17: Das kann ich nehmen um da mit bösen Sachen zu tun oder ich kann damit ein Essen für meine Familie kochen.

00:48:22: aber das Messer ist nicht schuld sondern wieder die Motivation dahinter.

00:48:25: wozu nutzt sich die Aktiengesellschaft?

00:48:26: Weil die Aktiendesellschaft an sich... als eigene Struktur mit Mitbestimmungsrechten, mit Teilhaberschaft.

00:48:34: Mit richtigen Mitreden.

00:48:35: Also eigentlich sehr demokratisch strukturiert beim Aufsichtsrat der dann kontrolliert was die Leute da so machen.

00:48:42: Der Aufsicht-Rat wiederum ist gewählt von der Hauptversammlung und die wiederum aus Aktionärinnen bestehen also eigentlich sehr ähnlich der Genossenschaft.

00:48:51: Also wenn man die Unterschiede quasi mal sich nebeneinander legt, dann sind sie gar nicht so groß.

00:48:56: Aber ist natürlich das Vehikel in der Wirtschaftswelt um dann sozusagen nochmal größer zu werden auch und um die Eigentümerschaft quasi zu streuen.

00:49:06: Und im Moment ist es so hundert Prozent in unserer Hand, das war aber nie unser Ziel.

00:49:12: Es ging ja nicht darum alles bei uns zu halten.

00:49:14: Es gingen nur darum keine Großinvestoren reinzulassen.

00:49:17: Das machen wir jetzt auch nicht.

00:49:18: Wir haben uns eine Aktiengesellschaft umgewandelt, wo?

00:49:21: aber Prof.

00:49:22: Markus Beckmann ist im Aufsichtsrat, Jackson Irvine vom FC St Pauli ist im aufsichtsrad ... Also da sind Leute, die kommen nicht aus der Vorstandsetage, sondern aus ...

00:49:30: Kommt deine Hamburger Wurzel zum Bremen?

00:49:32: Genau!

00:49:32: Aus kulturellen ... umfeldern, ganz andere Hintergründe.

00:49:37: Das öffnen wir jetzt aber nicht über eine Börse sondern eben darüber dass wir sagen über bestimmte Crowd-Plattformen.

00:49:43: die GLS Bank hat die Initiative GLS Crowd und hierüber zum Beispiel wird man dann jetzt unsere Aktien zeichnen können Und wir kriegen da ne Liste von den Personen die das möchten und müssen das noch vorher freigeben.

00:49:59: Das heißt wir verhindern, dass irgendwelche Black Rocks oder Nestlees unser Schiff kapern.

00:50:05: Gleichzeitig können wir aber sozusagen die Teilhaberschaft, ja die Miteigentümerschaft an unsere Supporterinnen weitergeben was wir vorher nie konnten, was technisch aber auch früher noch nicht ging.

00:50:18: also man konnte Aktien noch nicht über Crowd-Plattformen sozusagen abgeben, das ging damals nur über Börsen und das wollten wir nicht weil man dann eben dieses Großinvestor ein Thema hat.

00:50:27: Das heißt es ist jetzt noch mal so einen Neustart womit wie uns öffnen für alle die Lust haben bei unserem Projekt dabei zu sein als richtige Eigentümerinnen.

00:50:36: Die Hauptversammlung wird an Musikfestival was wir feiern.

00:50:38: Wir machen das alles ein bisschen anders um wiederzuzeigen also es eigentlich ähnlich ist nur nur zwei Punkt Null Dass es auch anders geht und um anderen Aktiengesellschaften zu zeigen, dass das auch anders gehen kann.

00:50:49: Weil guck mal was Lemonade da macht!

00:50:51: Das hat noch kein Social Business gemacht.

00:50:52: also ist das erste Social Business was zur Aktien- gesellschaft wird geworden ist auf sichs Rad haben wir schon die haben auch alle schon unterschrieben.

00:50:59: Aktien gibt's jetzt auch und jetzt geht's los.

00:51:03: Ja, ich finde das ganz schön.

00:51:04: Wenn man sich überlegt, wo kam der Gedanke her?

00:51:06: Aktien zu halten war ja eher eine gemeinsame Reise über einen längeren Zeitraum.

00:51:10: Also dieses Ich stoß das ab um aus Kursgewinnen irgendwie ganz viel Geld zu machen.

00:51:14: Das ist ja eine Entwicklung von nicht sagen dürfen, dass es normal ist.

00:51:20: Eine die eben auch herbeigeführt wurde und die auch regulatorisch natürlich neue Ausrichtungen brauchte.

00:51:25: also die Art wie Kapitalmärkte jetzt strukturiert sind war ja nicht immer so und deshalb zu zeigen das es auch anders geht ist ja Teil von dem wie wir rauskommen aus dieser komischen Erzählung.

00:51:33: die Ökonomie werden.

00:51:34: irgendwelche Naturgesetze sind sie gar nicht sondern genau diese Veränderung die du gezeigt hast heute in den Regeln erlauben für bestimmte Formen des Unternehmertums normal zu werden und damit immer als Einladung für andere auch zu gelten.

00:51:47: Und den Punkt finde ich so wichtig, möglichst viele Nachahmer zu finden.

00:51:50: Damit wir dann auch wirklich sagen, wir haben die Art des Wirtschaftens

00:51:53: verändert.

00:51:54: Wir haben das Projekt auch Be the Change genannt.

00:51:56: tatsächlich weil wir zeigen wollen ihr könnt jetzt Teil dieses Wandels sein und wir können das jetzt gemeinsam weiterführen und ihr habt volle Stimmenrechte alles was dazu gehört an positiven Rechten.

00:52:06: Nur die Großinvestorinnen bleiben bitte draußen, die wollen wir nicht.

00:52:10: Aber lass uns das ganze Schiff jetzt gemeinsam sozusagen noch weiter rausfahren und noch mehr

00:52:15: zusammenbewegen.".

00:52:17: Und gerade wie du sagst in dieser Zeit wo Aktien nur noch so eine halbwertszeit von drei Tagen haben weil es eigentlich nur noch den eigenen Profit maximieren bedeutet da wieder ein Gegenpol zu schaffen und zu sagen bestimmt gibt's irgendwelche Aktien die mehr Renditen haben usw.

00:52:34: und sofort machen wir auch gar keine Versprechen.

00:52:36: Aber hier wird man Teil von einem Projekt, was sozusagen Gegenpol schafft und zeigt, dass dieser Gegenpol auch erfolgreich sein kann.

00:52:42: Und das ... Das wird jetzt quasi das neue Projekt?

00:52:47: Mir kommen so zwei Sachen im Kopf!

00:52:49: Und das eine ist von Wolfgang Streeck als Kapitalismustheoretiker.

00:52:53: gesagt hat wir sind jetzt ... an einem Moment angekommen, wo eigentlich allen den ehrlich hinkucken klar ist.

00:52:58: Dass das kein produktives System ist oder ein extraktives.

00:53:02: Und er hat gesagt es gibt vier Mechanismen in dem wir damit umgehen.

00:53:05: Das ist coping, hoping, doping und shopping.

00:53:10: Ich gucke noch mal weg, dass du was beschrieben hast.

00:53:13: Der Auflösende Teil wäre ja aber genau dieses.

00:53:15: okay pass mal auf worum geht's eigentlich?

00:53:17: Und wirtschaftliches Handeln unter Nehmertum Fantastische Kraftquelle, wie man jetzt eben bei dir auch gesehen hat zu sagen.

00:53:24: Wie bringen wir Dinge zusammen?

00:53:25: Geldflüsse, neue innovative Ideen, tolle Mitarbeitende, Netzwerke die zusammenarbeiten um tatsächlich diesen Mehrwert auch in die Welt bringen zu können.

00:53:34: und deshalb eben diese Ermutigung sich nicht kleinreden zu lassen dass der Zugnummer abgefahren sei weil das wissen ja auch aus der Transformationsforschung Trends haben auch gegen Trends und besonders wenn ein Trend gerade ziemlich wahrscheinlich zu ziemlichen Krisen führen wird.

00:53:51: Dann wird die Suche nach den Alternativen auch wieder auf den Tisch rutschen und deshalb ist es so wichtig, die zu erhalten dann Licht draufzuscheinen oder auch zu erklären warum sie einfach sehr viel sinnvoller sind?

00:54:00: Total klar.

00:54:01: also es braucht unbedingt diese diese bleibenden Leuchttürme sozusagen die auch denen Menschen die sozusagen gerade darunter leiden dass das global so ist und in der Wirtschaft so ist dann sehen okay es geht aber auch anders und am Ende hoffen wir natürlich dass positive Miteinander wieder irgendwie die Oberhand gewinnt.

00:54:22: Ich bin auch nicht hoffnungslos, ich glaub schon das ist passiert aber es könnte noch ein paar Tage dauern.

00:54:27: also ich kann mir nicht vorstellen dass dieser Umstand den wir jetzt gerade erleben historisch jetzt in die nächsten zehn Jahre so weitergeht.

00:54:33: also dafür ist es einfach viel zu extrem und Es gibt ja viele Menschen die damit unzufrieden sind und sagen es muss irgendwie wieder unterstrichen werden was wir als menschen eigentlich teilen miteinander.

00:54:44: Wir sind alle miteinander verwandt Also ... Das klingt absurd, aber es ist ja wirklich so.

00:54:51: Und trotzdem schubst jeder den anderen die Treppe runter?

00:54:54: Nicht jeder!

00:54:55: Aber zumindest Zäune bauen.

00:54:58: das gerade um Vogue und ich denke mit positiven Wirtschaften oder anderem kann man einige Zäume einreißen und kann Leute zusammenbringen und auch freutvoll zusammenbringen.

00:55:09: Wir haben auch kommunikativ nie sozusagen die Moralkeule geschwungen und gesagt Wenn du dieses Produkt nicht kaufst, dann bist du jetzt eine schlechte Person.

00:55:18: Ich glaube das wäre der absolute Abgrund.

00:55:20: Man muss schon positiv teilen, dass ein gutes Miteinander schön ist und dieses positive Gefühl muss man den Leuten auch kommunikativ nahelegen und mit Schuldgefühlen oder Negativität arbeiten.

00:55:35: Mhm!

00:55:37: Also ich nehme mein Bottom-Line aus unserem Gespräch mit.

00:55:40: Es könnte auch noch vorne losgehen und danke dir ganz herzlich für die Einblicke!

00:55:44: Gerne

00:55:53: So, vielen herzlichen Dank fürs Zuhören.

00:55:56: Neu denken ist ein Projekt von Mission Wertvoll.

00:55:59: Ein Science Society Netzwerk das sich den Chancen und Wegen in eine nachhaltige Zukunft verschrieben hat.

00:56:05: Wie wir dahin kommen?

00:56:05: Das werden wir nur gemeinsam herausfinden Und deshalb freuen wir uns über eure Aufmerksamkeit und euer Feedback.

00:56:11: Besonders dankbar sind wir alle DNA-Niegen die durch einen finanziellen Beitrag unsere Arbeit hier möglich machen.

00:56:18: Wenn auch du Lust hast, neue Denken zu fördern und aktiv mitzugestalten dann schau gerne einmal in die Show Notes wie das

00:56:24: geht!

00:56:25: Hoffentlich bis zum nächsten Mal.

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