1 Jahr NEU DENKEN | Q&A Special mit Julia Reuschenbach
Shownotes
NEU DENKEN ist ein Video- und Audiopodcast, der unseren gesellschaftlichen Diskurs neu aufrollt – respektvoll und lösungsorientiert. Dabei wird der Podcast von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert. Wir freuen uns, wenn sie unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen: https://www.mission-wertvoll.org/neu-denken-unterstuetzen/
Hoffentlich bis auf ein nächstes Mal!
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00:00:00: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Neu Denken.
00:00:03: Und nein, ich bin nicht Maja Göppel, sondern mein Name ist Julia Roschenbach und ich bin Politikwissenschaftlerin.
00:00:09: War schon mal zu Gast beim Podcast Neudenken und habe heute einen Gast nämlich Maja Göppel.
00:00:15: Herzlich
00:00:15: Willkommen!
00:00:16: Vielen Dank!
00:00:17: Maya, das ist heute was ganz Besonderes hier.
00:00:20: Es sind nämlich die Jubiläumsfolge deines Podcasts und dein Team hat sich überlegt da könntest du heute mal selber zu Gast sein?
00:00:28: Und nicht nur einfach so und mit mir ein bisschen sprechen sondern ihr habt auch alle Menschen die euch hören, die euch anschauen gefragt was sie eigentlich aus diesen ganzen vielen Folgen und all den vielen Themen und den Staffeln mitgenommen haben welche Fragen Sie haben.
00:00:44: und da sind sehr viele Fragen eingegangen.
00:00:47: Die hat dein Team ein bisschen, ich sag mal gebündelt hier und da, ein bisschen gekürzt.
00:00:53: Manche gingen einfach in eine sehr ähnliche Richtung Und über die wollen wir heute sprechen miteinander und Ich freue mich sehr und das kann ich auch kurz noch meinen richtung des teams sagen dass ich Heute als guest host da sein darf um mit dir dieses gesprech zu führen.
00:01:07: Das finde ich großartig.
00:01:08: vor allem kann ich endlich auch auf diesem stuhl sitzen
00:01:11: Genau also rollen tauschen.
00:01:13: am tisch bist du aufgeregt
00:01:16: Jetzt gerade?
00:01:16: Fast mehr als wenn ich irgendwo tatsächlich eingeladen bin.
00:01:19: Das ist lustig!
00:01:20: Okay, dann
00:01:21: gucken wir mal was wir heute machen.
00:01:31: Maja du hast diesen Podcast angefangen vor einem Jahr und also ich sage mal so auch damals war der podcastmarkt ja
00:01:41: nicht
00:01:41: komplett leergefegt sondern es gab noch schon eine Menge.
00:01:46: Was war das, was in dir ausgelöst hat?
00:01:48: Was hat gefehlt.
00:01:51: Was hat dich umtrieben, dass du gesagt hast ich will da jetzt auch mitmachen oder ich glaube mein Angebot braucht es auf diesem Markt.
00:02:00: Also ganz ehrlich, brauchte ich einen Tritt zum Schubs.
00:02:03: so wir sehen da was Thema Team.
00:02:07: oft entwickeln sich ja Sachen erst im team.
00:02:10: So war er.
00:02:10: Wir haben überlegt Das bräuchte eigentlich noch so ein Podcast und Videopodcast.
00:02:15: Wir glauben auch, dass du das kannst.
00:02:17: Und ich habe eher so reagiert wie du noch ein Podcast.
00:02:20: und dann hab' ich tatsächlich irgendwann mal Matze Hildschauer dazu gefragt, der ja im Hotel Matze einen ganz großen und frühen auch hat.
00:02:26: Der gesagt, da stell dir mal vor alle hätten gesagt die Beatles gibt's ja schon.
00:02:30: was soll ich denn jetzt noch ein podcast machen?
00:02:32: Und deshalb ist das, fand ich eine ganz nette Antwort.
00:02:35: Weil
00:02:35: man merkt mir
00:02:36: auch eventuell findet sich ja dann doch ne Nische und auf die eine hatte ich auch richtig Lust.
00:02:41: Ich hatte ja richtig Lust zu sagen wir machen Sozialwissenschaften möglichst so erklärt dass es zugänglich ist und Lust macht diese komisch verkürzten Debatten Die wir sonst so in der Öffentlichkeit gerne bekommen Ja, so ein bisschen aufzuknacken oder auch hinterfragen zu können.
00:02:58: Oder gute Argumente zu finden wie man da etwas offener sprechen könnte.
00:03:02: Und gab es irgendein Moment eine Debatte also von diesen verkackten Debatten wo die so eine Initialzündung dafür war?
00:03:10: Oder war das mehr so ein Prozess in dem Austausch mit deinem Team?
00:03:14: Oder gab's wirklich einen Moment wo du gedacht hast Boah jetzt will ich auch irgendwie mit dieser Idee raus in die Welt.
00:03:21: Also, wir haben ja gewisse Staate mit so einem Staffelkonzept.
00:03:24: Und da war genau dieser Gedanke zum Beispiel Wirtschaft.
00:03:27: also das kenne ich eher als Politikonomen hoch und runter wie mühsam es ist da überhaupt differenziert drüber zu sprechen.
00:03:34: Es gibt die ganz typischen Lagerbildung.
00:03:37: sind sie jetzt für oder gegen Wachstum?
00:03:39: Können wir mal darüber reden warum überhaupt diskutiert wird welches Wachsdom heute sinnvoll ist oder nicht?
00:03:46: Oder sind die jetzt für oder gegen die gesetzliche Rente?
00:03:50: Ist es okay, zu sagen Menschen haben Recht auf Bürgergeld.
00:03:54: Es geht ja immer total konträr eigentlich zu und dann besetzen die Talkshows auch immer gerne mit Reihen oder anders.
00:04:01: Und Hauptsache ist Tunst!
00:04:03: Dann fand ich zunehmend bedenklich dass ich gemerkt habe das kam Corona ist auch in die Klimaforschung rübergeschwappt, diese totale Skepsis daran.
00:04:13: Ob denn überhaupt wissenschaftliche Informationen über die Welt mehr Qualität hat als meine blanke Meinung?
00:04:21: Also und da habe ich gedacht es ist schlimm wenn das in den Talkshows dann so aussieht.
00:04:26: Könnte man ja die oder jene Seite... So ein bisschen
00:04:28: false balancing.
00:04:29: wir laden einfach irgendwie ein und setzen die nebeneinander alle gleichberechtigt.
00:04:34: Ja,
00:04:34: also einmal von der Hostzeit.
00:04:35: Aber natürlich auch in der Art und Weise so ein bisschen ... Ich glaub, Churchill war's traurkeiner Statistik, die ich selber gefälscht hast oder so nachdem.
00:04:42: Und da eben auch zu sagen nee man kann legitim aus unterschiedlichen Fahrgestellungen, dann auch unterschiedliche Forschungsdesigns oder Anordnungen und Betrachtung in der Welt ableiten.
00:04:54: Dann kommt man im Zweifel zu unterschiedlicher Einschätzung.
00:04:57: Wichtig ist aber wenn die sich unterscheiden ... Du hast Recht!
00:05:00: Nein du hast recht!
00:05:01: Sondern bleib mal sagen.
00:05:02: Die zwei Schritte zurückzugehen wäre ganz spannend um zu gucken vielleicht haben die ja einfach einen unterschiedlichen Ausschnitt gewählt um Sachen zu beschreiben?
00:05:09: Und so haben wir mit Wirtschaft begonnen.
00:05:11: also das war ja auch die erste Staffel.
00:05:13: Jetzt hast du gerade schon verraten Wer dich regelmäßig hört, weiß das schon längst.
00:05:18: Dass dein Thema auch ist ... Und so bin ich hier reingeraten?
00:05:24: Ich hab mit Wirtschaft gar nichts zu tun.
00:05:27: Du hast eine ganze Menge anderer Themen in diesem Jahr kennengelernt und mit deinen Gästen.
00:05:34: Gab's irgendwas, was dich viel mehr ... gecatcht hat, als du es vorher erwartet hättest.
00:05:41: Also wo du vielleicht vor der Folge dachtest na mal gucken bin ich vielleicht selber gar nicht so drin und weiß ich gar nicht ob das ankommt und wo du nachher gedacht hast boah krass!
00:05:49: Das war jetzt so ein richtig tolles Gespräch dass auch dir selber ganz viel mitgegeben hat.
00:05:57: also alle haben dir bestimmt was mit gegeben.
00:05:59: aber gab's irgendwas wo du so wirklich wo du vorher und nachher sagen würdest wow da waren noch mal so eine richtige Bewegung irgendwie auch drinnen.
00:06:07: ja
00:06:09: Also für mich ist das ja absoluter Luxus, dass ich mir Menschen einladen darf.
00:06:13: Die ich vielleicht schon mal getroffen habe und gedacht hab, oh!
00:06:16: Das klingt voll spannend aber die auch da den ich den Raum hatten oder von dem ich was gelesen habe oder sowas.
00:06:22: Und deshalb genieße ich die Gespräche so weil ich denen alle Fragen stelle, die ich mir selber mit mir rumtrage.
00:06:31: Und natürlich gab es bei einigen wie zum Beispiel Rechtsextremismus mit Matthias Quent, da kenne ich mich nicht so gut aus.
00:06:37: Aber fand das deshalb dann für mich total faszinierend.
00:06:39: oder auch Juristerei ne?
00:06:41: Mit Bijan Mouini.
00:06:44: Oder eine Gesine Schwan ist natürlich toll weil die mit ihrer ganzen Eminenz dann wirklich einfach mal Sachen zuspitzen kann und drauf fokussieren wo du weißt als noch ein bisschen jüngere Frau würden dann schöner drei Leute dir das im Hals umdrehen.
00:06:57: Und so hab ich das Gefühl, gibt es bei jedem ... oder Andres Pütmann war natürlich supertoll.
00:07:03: Weil er eben aus der christdemokratischen Ecke selbst gesagt hat Leute wir verlieren unseren Kompass und dass dann mit einer ganz anderen Legitimität natürlich reinbringen kann als wenn das jemand von außen macht wo man sagen würde die wollen die CDU unterdrücken.
00:07:18: Er sagte ich möchte diese Partei irgendwie
00:07:21: nach vorne bringen.
00:07:24: Ja oder auch historische Sachen, wo du dann weit zurückfahren darfst.
00:07:28: und wenn Leute sich so groß galaktisch die Globalisierung angeguckt haben.
00:07:32: Welche Linien ziehen die?
00:07:34: Da kommst du schon wieder hin.
00:07:35: da musst du ja dir eine Sache aussuchen, die du besonders spannend findest, die dich anleitet deinen Forschungsdesign oder deine Fragestellung durchzuziehen durch die Materialsuche und Interpretationen Und das finde ich jedes mal wieder total toll.
00:07:51: Als Politikwissenschaftlerin würde ich sagen, es war so eine fast ne Politikerin Antwort.
00:07:55: Weil sozusagen nicht der eine Gast oder die eine Gäste in das eine Thema, sondern eigentlich war alles irgendwie spannend...
00:08:01: Aber ich habe auch wirklich nicht einen.
00:08:03: Ich wollte gerade sagen, ich nehme's dir aber leider auch wirklich ab,
00:08:06: dass du's so siehst
00:08:07: und nicht sozusagen ins Phrasen erzählen hier reingerätzt!
00:08:12: Aber was diese ganzen Folgen eint?
00:08:15: Und das hab ich damals, als ich bei dir zu Gast sein durfte.
00:08:18: Wir haben über Kompromisse gesprochen auch so erlebt ist dass sie ja es etwas gibt was dich und deine Arbeit prägt und trägt nämlich dass es auch immer darum geht zuversichtlich zu sein also aus all dem trotz aller Herausforderungen eben konstruktiv Dinge nach vorne zu denken.
00:08:39: und dieses Thema hat auch deine Wie sagt man eigentlich?
00:08:42: Hörerinnen, deine Community sehr bewegt jetzt im Vorfeld zu dieser Jubiläumsfolge.
00:08:47: Und da sind eine ganze Menge Fragen eingegangen die genau an diesem Thema andocken und ich nehme mal die offensichtlichste zu Beginn.
00:08:55: Kerstin fragt Meier wie behältst du denn Deine Zuversicht?
00:09:01: Jetzt ergänzt Julia, wie hast Du Deine Zufersicht behalten wenn Du mal so oft das letzte Jahr seitdem Du deinen Podcast begonnen hast zurückblickst.
00:09:11: Es ist ja ziemlich viel passiert in diesem Jahr.
00:09:18: Also ich bin ja eine Komplexitätsforschung oder komplexe Systeme angucken zu Hause, indem wie ich insgesamt auch in unterschiedlichen Disziplinen dann gucke und da gibt es immer Veränderungsdynamiken und es gibt immer auch Gegenbewegungen also immer auch parallel stattfindende Dynamiken ein.
00:09:37: einige sind halt dominant und andere sehen mir nicht so stark aber die Typische Entwicklung hat schon so ein bisschen so einen Pendel.
00:09:44: Und in der Summe geht es mal die eine, mal in die andere Richtung und natürlich war die Zeit total toll.
00:09:51: Ich mache seit dreißig Jahren so nachhaltigkeitszeug.
00:09:55: als wir ja so einen Rückenwind dann hatten mit Greta Thunberg war das für future ging das ja los dass auf einmal Die Themen ernst genommen wurden.
00:10:04: also anders kann man's gar nicht sagen.
00:10:05: Es ging wirklich darum dass er auf einmal in der Mitte der Debatte der Gesellschaft richtig angekommen Und dann hatten wir auch das Gefühl, es verändert sich ganz viel.
00:10:13: Also Thema Pendel geht jetzt in die Richtung.
00:10:16: Ich hab mit Kolleginnen und Kollegen, die doch älter sind, die schon auch zweiundseipzig mitbekommen haben, da war ich noch nicht dabei als zum ersten Mal die großen Berichte kamen Ja, im Grunde genommen zweiundachtzig
00:10:28: etc.,
00:10:28: dann eben auch diese ganze Nacht hat sich als Ende entwickelt wurde.
00:10:31: Da gab es auch schon mal so ein Trend nach oben, weil das was Neues war, was man entdeckt hatte und damit ja auch bearbeitbar machen konnte.
00:10:37: Und da haben wir auch schon einen Backlash-Gedanken gehabt.
00:10:41: Jetzt ging's eben wieder in die Richtung.
00:10:43: Natürlich war das immer auch wissend dass der Kräfte ... Politökonomie ist ja mein anderes Steckenpferd und da hast du Macht und Interesse als integrale Bestandteile und weist auch, dass die sich durch Geld gut ausleben lassen.
00:10:58: Und deshalb war schon klar, dass das konfrontativ wird und hochpolitisch wird.
00:11:04: Was mich dann aber wirklich auch erwischt hat ... Da musste ich mit mir selber auch ringen, war die Brutalität.
00:11:11: Ich muss ganz ehrlich sagen, ich hab ja das Buch Werte geschrieben während es auf die Trump-Wahl zuginge und habe da schon einiges recherchiert gehabt.
00:11:20: Also mit dem, was da im Hintergrund mit Project Twenty-Twenty-Five so läuft.
00:11:24: Das Abschlusskapitel tickert das nur ein bisschen an.
00:11:26: Das musste ich direkt nach der Wahl auch abgeben und hab wirklich fünfmal neu angefangen zu schreiben weil ich nicht wusste wie ich den positiven SpinGrad reinkriegen soll.
00:11:35: Ich weiß noch, wie ich zu meinem Freund gesagt habe, boah, dass wird jetzt so schnell gehen!
00:11:39: Und da waren alle noch so ein bisschen, sagen wir
00:11:41: mal... Gucken, abwarten, ne?
00:11:43: Und dann ist es noch schneller gekommen als ich dachte und brutaler.
00:11:47: Für mich war es ganz wichtig, auch als das bei uns losging.
00:11:49: Stimmen mit der AfD und dann auf einmal haben
00:11:52: wir ... War ihr kurz danach?
00:11:53: Also die Inauguration war im Twanzigstern Januar glaube ich und neun Tage später gab's dann diese Abstimmung im Bundestag mit der AFD gemeinsam also viel alles sehr eng zusammen.
00:12:03: Ja genau!
00:12:05: Und dieses Salon fähig machen dass man Linke Grüne Spinner noch mal kurz am Wahlabend sagt und so darf ich wirklich kurz gedacht so uuhh Das ist jetzt aber echt bedenklich wie schnell das hier auch rüber kommt.
00:12:16: Und da war das für mich selber sehr, sehr wichtig zu überlegen wie verstehe ich gerade den Trend und damit auch meine Rolle um mir für mich eine Erwartungshaltung zu finden mit der ich nicht dauernd überwältigt werde.
00:12:28: und deswegen war es wichtig zu schiften von avant-garde und der Idee da geht's grad lang zur Widerstand und sagen du musst jetzt davon ausgehen dass da Gegenwind stärker wird.
00:12:38: Das heißt ja überhaupt nicht, dass an dem wofür du dich eingesetzt hast irgendwas weniger sinnvoll wählt.
00:12:42: Absolut!
00:12:43: Es ist immer noch die absolute beste Zukunftbeschreibung, die es gibt für die Menschheit auf diesem Planeten und mit dem Anker anzutreten.
00:12:50: aber eben wissen das was ich hoffen kann, was sich verändern wird anders aussieht als noch vor ein paar Jahren.
00:12:58: Und würdest du sagen das war dann auch das was dir tatsächlich Zuversicht gegeben hat.
00:13:02: also diese dieser Rollen Ich will gar nicht an Rollen wechseln, aber diese bewusste, die andere Brille aufziehen.
00:13:08: Merken da verändert sich was?
00:13:10: Gibt es Selbstwirksamkeit in dem Moment?
00:13:12: Ja,
00:13:13: unbedingt!
00:13:14: Also weil auch in den Komplexitätsdenken also im Buch Great Mindshift das ist ja schon vor zehn Jahren rausgekommen bleibt aktuell.
00:13:26: Da hatte ich einmal dieses Konzept heraus gearbeitet mit dem nächsten möglichen Schritt.
00:13:31: Also, das hat zwei Anteile.
00:13:33: Dass du einerseits sagt ein System wird nicht unverändert bleiben nur weil es sich vielleicht nicht komplett in die Richtung entwickelt.
00:13:40: Es sind Wissensbestände verbreitet worden und Erfahrungswerte verbreiten worden.
00:13:44: Das heißt selbst wenn der Fahrt weiter eine Richtung fährt ist das Potenzial dass er auch wieder in eine andere Richtung kommen kann größer
00:13:52: als ...
00:13:52: Bevor dem Zeitpunkt, wo die Businessbestände und so weiter da gewesen sind.
00:13:56: Also Chris, das kann ich nicht mehr raus.
00:13:57: Du, Chris ist vielleicht gemuted.
00:13:58: So ein bisschen so denken wir.
00:14:01: Und deshalb ist es ja wichtig dann jedes Mal zu gucken, wo stehen wir gerade?
00:14:05: die Situation aus und was ist dann der nächste mögliche Schritt?
00:14:09: Und damit ja, ist das diese Selbstwerksamkeit.
00:14:11: Also dass mit der Kohesionsforschung, Resilienzforschungs habe ich mir später angeguckt aber das ist ja ganz ähnlich, ne?
00:14:16: Dass du guckst, habe ich die Situation verstanden.
00:14:19: welche Handlungsoptionen gibt es?
00:14:20: welche bietet sich für mich jetzt an?
00:14:23: und handeln und vor allem sich selber dann auch verändern ist immer ein wichtiges Moment damit ich selber aus Krise aktiv etwas machen kann.
00:14:34: Es passt ein bisschen zu dem, was Katrin gefragt hat.
00:14:37: die wissen will von dir wie du deinen Kindern vorlebst kritisch zu denken Und gleichzeitig auch zuversichtlich zu bleiben, würdest du sagen da ist im Grunde... Also es ist die Anleitung.
00:14:52: Aber ist der Gedanke eigentlich derselbe?
00:14:53: Nämlich auch zu sagen, es geht erst mal darum.
00:14:56: also je besser ich etwas übersehe, je klarer ich die Dinge für mich geordnet habe desto handlungsfähiger fühle ich mich
00:15:03: auch.
00:15:04: Ja und ein anderer Teil ist immer zu zeigen wie viele tolle andere Menschen das gibt.
00:15:10: Das ist ja das Schöne.
00:15:11: wenn du dich damit hinstellst Dann kriegst du auch tendenziell die E-Mails, wo die Leute sagen, ich mach das und das.
00:15:17: Oder ich hab das gesehen oder kennst du dies?
00:15:20: Das ist natürlich ein Element, was wir mit diesem Podcast machen können.
00:15:25: Thema Community zu sagen, wir holen diese konstruktiv denkenden Person also weil die in ihrer Forschung so gehen wir immer auch hinten aus den Gesprächen raus.
00:15:33: Also was würdest du empfehlen?
00:15:34: Was könnte man machen?
00:15:35: Ja
00:15:36: egal wo wir gerade stehen.
00:15:37: also dass es ja dieser nächste mögliche Schritt.
00:15:40: Und ja, ich glaub für meine Kinder ist es manchmal ein bisschen doll.
00:15:42: Weil ich durchaus auch ... Also mich lassen die Sachen nicht kalt so.
00:15:50: Es ist ja ein Geschenk und gleichzeitig vielleicht auch ein bisschen Fluch wenn du deine Passion zum Beruf gemacht hast.
00:15:56: Ja.
00:15:56: Kennst du vielleicht auch?
00:15:57: Für mich
00:15:57: angesprochen.
00:16:00: Und dann brauche ich vielleicht auch einen Tag.
00:16:01: Ich muss denen sagen, heute ist gerade scheiß und morgen weiß ich dann wieder ... Und ich habe ein richtig coolen Insta-Feed inzwischen.
00:16:09: Weil man kann den Algo ja auch
00:16:10: net prime.
00:16:12: Das hat doch rein investiert
00:16:14: daran?
00:16:16: Meine Interessenslage hat sich im Algo jetzt aufgebaut.
00:16:19: Ich hab immer total krasse Frauen die super klar sind, die sich einsetzen.
00:16:25: wieder das Gemeinsame, dass wir die zeigen wie es eigentlich gehen könnte und sowas.
00:16:31: Im Prinzip kann ich denen immer am nächsten Tag irgendwo sagen wo was Gutes passiert ist oder was Gules gemacht hat.
00:16:37: dann sind Treffen auch zum Teil wichtig.
00:16:39: Also die kennen auch viele von meinen Freunden, die auch coole Sachen machen.
00:16:44: Okay!
00:16:45: Jetzt könnte man wahrscheinlich denken dass es super offensichtlich ist weil jetzt hast du gerade über deine tollen Gästin gesprochen und jetzt will ich was über deine Gästen sagen.
00:16:55: und das klingt als hätten wir's abgesprochen haben wir aber gar nicht.
00:16:58: denn wir können an der Stelle mal darauf hinweisen dass du tatsächlich hier im Grunde so ein bisschen auf heißem Kohlensitz weil du kennst diese Fragen alle gar nicht die deine Community dir gestellt hat Als hättet ihr euch abgesprochen?
00:17:11: Oder als würden sie dich regelmäßig hören.
00:17:13: Oder hast du gut
00:17:14: sortiert?
00:17:15: Überhaupt nicht, also wenn dann dein Team ... Aber tatsächlich sind Fragen dabei die genau in diese Richtung gehen und ich will mal sozusagen eine aufgreifen, die passt zu dem was du bisher schon erzählt hast nämlich die Frage von Tina, die wissen will warum sind das eigentlich zum größten Teil Wissenschaftler, die zu dir in den Podcast kommen?
00:17:39: Oder warum sind es nicht auch Menschen, die zum Beispiel mit Wissen aus ihrem Alltag kommen oder die vielleicht vor Ort sich engagieren?
00:17:48: Zum Beispiel zivilgesellschaftlich und dergleichen.
00:17:51: Und die ja aus dieser Perspektive auch zu den Beispielen, die du eben genannt hast ganz viele Themen schon was beitragen könnten.
00:18:01: Also ich finde es gibt einfach viele Formate, die across the board einladen und meistens geht's dann nach Popularität.
00:18:08: also Kenne ich ja auch diese ganzen Podcast-Anfragen.
00:18:12: Und so ein bisschen, wie ich das ja auch gemacht habe ... Das Toll da gibt mir die Chance mit vielen zu reden.
00:18:16: So starten ganz viele Podcasts.
00:18:18: Dann kann ich mit Menschen reden, die spannend finden und dann sind die aber ganz oft entlang Personen suchen oder entlang der aktuellen politischen Thematik.
00:18:26: also die zwei hat man und man hat Naturwissenschaften.
00:18:29: Also vielleicht nicht unbedingt Podcast, aber andere auch visuell unterstützt.
00:18:33: Genau,
00:18:34: Formate.
00:18:35: Ich hatte das Gefühl ne dieses sozial wissenschaftliche zumindest kenne ich es nicht.
00:18:40: Ich hab so bei Live Scientific, beim BBC, das hör' ich ganz gerne zwischendurch.
00:18:46: Das war für mich die Orientierung, wo ich dachte ist fändig cool weil da eben auch die Menschen erzählen dürfen warum sie da sind und an dem Thema dranbleiben.
00:18:56: Und dann habe ich aber gedacht, ich find's gut erstmal mit einer gewissen Spitze reinzugehen und dann zu sagen dafür gibt es damit auch die Möglichkeit vielleicht ein bisschen mitgenommen zu werden.
00:19:07: In der Abfolge, was ist denn so terwissenschaftliches Denken?
00:19:11: Wie machen die das überhaupt.
00:19:12: Ja
00:19:12: und warum unterscheidet sich das?
00:19:15: Tocht noch mal in einer Form weil du meistens mehrere Fälle hast.
00:19:19: Du versuchst medialen zu finden Versuchst Muster zu entdecken Versucht Wahrscheinlichkeiten und so weiter zu finden.
00:19:25: Und dann find ich natürlich die Einzelfallbeispiele auch super, wie Leute das machen.
00:19:29: Aber ich finde Pionier-Podcast gibt's auch schon eine ganze Menge und deshalb haben wir gedacht, ne, wir bleiben jetzt erstmal so spitzt aber wir diskutieren immer mal wieder ob wir es neben Neudenken nicht auch neu handeln haben.
00:19:39: Ja
00:19:40: ja.
00:19:40: Und ich hab irgendwann auch mal das schon vorgeschlagen bei FunkMedien macht doch mal ein bisschen West, wie eBay klein anzeigen ist wo überall super Sachen passieren Also dass man diese Zuschriften, die bei uns auch ankommen, halt sichtbar macht.
00:19:53: So ein bisschen gab es ja das mit utopia.de als Initiative eher auf Konsumentscheidung und hier wäre es ja auf.
00:20:00: Ich gehe einfach mal diesen nächsten möglichen Schritt oder.
00:20:02: ich habe viele davon gegangen und inzwischen sieht das hier so aus Mal sehen, aber wir haben
00:20:08: jetzt ja auch
00:20:10: bestimmte zeitliche und finanzielle Ressource.
00:20:13: Es heißt also wenn irgendein Medienplattform da Lust hat das Kooperation zu machen darf sie sich melden gerne?
00:20:23: Unabhängig davon, dass es also Werzugast ist.
00:20:27: Auch wenn alles Wissenschaftlerinnen oder WissenschaftlerInnen sind gibt es etwas das er sich durchzieht und zwar dass es um sehr komplexe Themen geht Also Dinge die jetzt nicht so easy jedem mal in drei Sekunden sofort geläufig sind.
00:20:43: Und da hat sich Sarah gefragt Was macht man denn damit man solche Themen tatsächlich zugänglich macht für Menschen?
00:20:51: ohne dass man sie aber gleichzeitig, ich sag mal sträflich vereinfacht.
00:20:56: Und jetzt bin ich sehr gespannt auf deine Antworten nämlich insofern ist es... Also kann man das überhaupt systematisch beantworten oder hängt es einfach total ab von der Person die da gerade sitzt und wie die halt so zum Beispiel Wissenschaftskommunikation betreibt?
00:21:13: Also ich glaube Heimat genau das sind unterschiedlich wie Personen reingehen.
00:21:18: Also bei dir zum Beispiel wusste man, man hat genau hören können dass du selber gewohnt bist Sachen auch verbal so zu verpacken dass Leute das dem folgen könnt.
00:21:27: ja dann habe ich manchmal auch einen talent für komplexe und assoziative gedankengänge.
00:21:33: aber als ich mit Andreas Reckwilster saß Oh, da kann das noch viel besser an.
00:21:38: Und dann ist natürlich die Frage wann versuchst du dann auch mal reinzugehen und hinterfragen oder kannst du das mal erklären?
00:21:45: Selbst ein bisschen den Stopper reinzusetzen.
00:21:47: Dann musst du aufpassen, dass ich nicht einfach reingesogen werde und es so interessant finde ... So
00:21:52: eine zwei Stunden Folge und man ist komplett drin.
00:21:55: Die letzten mal schon wieder neunzehn Minuten.
00:21:57: Ich hab's gehört!
00:22:00: Und dann haben wir aber auch überlegt... Also wir hatten dann mal einmal getestet, so Fragen aufzunehmen dieser Komplexen.
00:22:06: Kannst du es mal in zweieinhalb Minuten?
00:22:08: Und da hab ich gemerkt, nee das wird so versimpelt und dann gehe ich auch irgendwann natürlich in Richtung Gefahr dass man mir sagt, die ist Ponyhof gelabert habe ich ja schonmal gehört.
00:22:17: also es gibt ein paar Herren insbesondere die erwarten nur drauf dass sie dir irgendwie kompetenz absprechen können und deshalb haben wir jetzt eher in der richtung gedacht wir versuchen so eine informationsarchitektur.
00:22:28: es gibt eben die gespräche als grundlage Und wir wollen gucken mit den Show Notes, dass man eben noch mal ein bisschen tiefer gehen kann.
00:22:34: Wo kann ich das nochmal nachlesen?
00:22:36: und dann haben wir
00:22:37: zum Beispiel auch Paper oder Gäste und so?
00:22:39: Genau!
00:22:42: haben wir eine Einladung.
00:22:43: Ich muss mal gucken, wann die Folgen kommen.
00:22:44: oder von der Lebenshilfe Braunschwecker, die haben gefragt dürfen wir das machen?
00:22:48: Dass wir das noch mal wirklich in leichter Sprache ein zweiter drehen und die würden das mit Studierenden sogar nochmal neu einsprechen.
00:22:54: Das war nicht super!
00:22:55: Mega!
00:22:55: Weil so kann das ja funktionieren.
00:22:57: und wenn jemand zum Beispiel grafisch das nochmal aufbereiten will in der Graphic Novel Super aber irgendwann auch für sich zu wissen dass es das Spektrum weiter kann ich nicht ohne dass ich auch irgendwann nicht mehr ich bin.
00:23:10: Also vielleicht kannst du das nachvollziehen?
00:23:12: Ja,
00:23:12: es muss also eine gewisse Authentizität haben diese Art zu kommunizieren.
00:23:17: Also mein Eindruck ist schon dass wenn man genau an diesem Spagat den deine Hörerin beschrieben hat nämlich Du willst Komplexität reduzieren aber du willst nicht sträflich vereinfachen Wenn man da mal so langschrammt merkt man das meistens auch selber in dem Moment wenn man's macht.
00:23:35: und dann Also, so geht's mir.
00:23:37: Auf jeden Fall muss man sich wieder auf den Weg zurückziehen und denken auch wenn es ein bisschen mühsamer ist das ist der Fahrt, den wir gehen sollten und jetzt nicht zu weit sozusagen in die Vereinfachung abzudriften.
00:23:48: Das kann ich schon nachvollziehen.
00:23:51: Das Schöne ist du hast gerade gesagt Wir haben mal versucht was in zweieinhalb Minuten zu machen.
00:23:55: Es gibt hier HörerInnen Die schaffen es sogar in Sekunden Dinge auf dem Punkt zu bringen Und zwar Philipp mit seiner Frage an dich.
00:24:05: Hallo Maya, mir geht's um eine Lücke oder vielleicht sogar um ein Tabu in der ganzen Debatte um Klima- und Umweltschutz.
00:24:13: Was wenn die meisten Menschen längst verstanden haben was Sache ist?
00:24:17: aber ihre eigene ganz persönliche Rechnung geht nicht auf?
00:24:21: In Europa sind über die Hälfte der Menschen über vierzig Jahre alt den geht es vergleichsweise gut und die befinden sich in ihrer zweiten Lebenshälfte.
00:24:29: das bedeutet die kommen noch recht komfortabel durch ihr restlicher Lebenszeit Die Kosten oder die Einschränkungen von Wandel, die erscheinen einem individuell recht hoch und die Wirkung dagegen vergleichsweise klein.
00:24:45: Meine Frage ist was eigentlich der heutige Deal in Sachen Transformation?
00:24:51: Was kann die Transformation den heute lebenden Menschen direkt in der Gegenwart anbieten?
00:24:59: Ich hab dich jetzt schon denken sehen, während du zugehört hast.
00:25:03: Und du hast eben Andreas Reckwitz erwähnt, der sich ja auch mit der Individualisierung von Gesellschaft sehr viel befasst hat, das war auch euer Thema, sehr viel über Verlust sich Gedanken gemacht hat.
00:25:15: Das steckt da alles so ein bisschen mit drin und ich finde diesen Begriff total spannend.
00:25:19: was ist eigentlich der Deal?
00:25:22: Und vielleicht verstehe ich Philipp falsch aber ich versuch's mal irgendwie dieses Bedürfnis in der unmittelbaren Gegenwart irgendwas vor Anker gehen muss, an dem man sich auch festhalten oder wieder hochziehen kann um bei der Transformation dabei zu bleiben.
00:25:40: Hast du eine Idee für ihn?
00:25:45: Also ich würde das in zwei Mindestensabteilungen packen.
00:25:50: Das ist in Ordnung!
00:25:53: Okay also einmal diese Suche nach den kurzfristigen Vorteilen was uns einfacher macht dann mitzumachen.
00:26:00: Nicht
00:26:00: nur einfacher, sondern vielleicht auch interessanter einfach.
00:26:03: Also verheißungsvoller und neugieriger wenn man ahnt dass man vielleicht kurzfristig was davon
00:26:08: haben könnte.
00:26:09: Ja also da gibt es ja zwei Möglichkeiten.
00:26:13: erstens das ich mich frage wie gut ist mir eigentlich wirklich geht mit dem was sich normalisiert habe?
00:26:19: Und da werden die Störfaktoren gerade immer deutlicher.
00:26:23: Also Gesundheitseinschränkungen sind ganz oben drin und zwar nicht nur aus den ökologischen Perspektiven sondern tatsächlich auch in den Stressintensitäten und der Beschleunigung.
00:26:32: Und auch dieses Fadegefühl, dass ich immer mehr kaufen kann meinen Unwohlsein ja gar nicht mehr auflösen.
00:26:39: Das heißt wenn ich gewillt bin hinzugucken wo vielleicht heute Dinge so laufen wie sie gar nicht optimal sind dann komme ich schon zu vielen Gedanken die eigentlich aus der Nachhaltigkeitsforschung angeboten werden als Möglichkeiten wie wir auch die Welt besser machen.
00:26:55: also die Folge zur Gesundheit.
00:26:57: Zum Beispiel ist er sehr stark da reingegangen mit Claudia Treidelhoffmann.
00:27:05: Die zeigt, wie diese persönliche Gesundheitsthematik mit der Planetaren Gesundheit direkt zusammengeht und das sieht es schon merkt auch mit Allergien und Dinge die zunehmen durch Hitze aber durch Verschmutzung Menschen auch gewillter sind zu fragen was kann ich denn anders machen aus einer eigenen Motivation heraus um auf dem rauszukommen was wir heute noch mal nennen.
00:27:24: Ich fände es ganz okay.
00:27:25: Wenn man sagt, Leute wenn ihr Fleisch essen möchtet in den Ausmaß dann geht doch mal ins Schlachthof.
00:27:31: Guckt euch doch mal an!
00:27:32: Ist aber auch so ein bisschen... Also du willst noch einen zweiten Punkt machen?
00:27:35: Das habe ich nicht vergessen.
00:27:36: Aber ist auch ein bisschen ein brachialer Ansatz oder?
00:27:39: Also ich gebe mich kurz mal in die Rolle.
00:27:43: Ich suche eigentlich was, ich will so ein bisschen in der Gegenwart etwas davon haben.
00:27:47: Ich will da irgendwie das Gefühl haben dass das nicht erst in zehn Jahren für mich irgendwas abwirft.
00:27:53: um es jetzt mal etwas auch despektierlich zu formulieren und jetzt kommst du uns erst naja kannst ihr machen aber dann sozusagen konfrontieren wir dich mal!
00:28:02: Das würde ich erwarten erzeugt doch auch Reaktanz oder nicht?
00:28:06: also müssten wir's nicht andersrum denken und sagen wir bräuchten eigentlich jetzt irgendwo so positive Goodies.
00:28:13: Also irgendeinen Moment, in dem man sich auch gut fühlt damit, dass man jetzt doch sich bemüßig da mitzumachen?
00:28:21: Ich ... mir geht das Tier auf den Sack
00:28:23: gar nicht.
00:28:23: Das ist aus!
00:28:24: Ja, das ist eine Infantilisierung unserer gesamten Existenz.
00:28:27: Warum muss ich immer einen Bombo hinhalten, damit Menschen sich mal verantwortungsvoll verhalten?
00:28:31: Das merken wir doch schon aufm Spielplatz, dass das tendenziell Kinder mit erzieht, wo man nachher sagt, hoch, das aber ein bisschen schwierig im Verhalten.
00:28:40: Also deshalb Grenzziehung und die Bereitwilligkeit, sich anzugucken.
00:28:44: Welche Folgen meine Aktivitäten haben?
00:28:46: Das ist eigentlich ganz normale Bildungsstandard oder nenn es Erziehung wenn du willst.
00:28:53: Ja also
00:28:53: auch in der Schule.
00:28:56: Und jetzt auf einmal als Erwachsene so ein bisschen sagen wir mal was ich kriege damit ich den Planeten nicht tresche.
00:29:02: Also, hallo?
00:29:05: So.
00:29:05: Und dann kann ich ja sagen was du kriegst okay aber dann lass uns das wenigstens so fair machen dass wir allen Konto haben.
00:29:12: und da sind wir bei den Generationen.
00:29:14: Dann siehst du wer dir dein Popo abwischt wenn du alt bist.
00:29:17: an das sehen wir gerade überall.
00:29:19: ne dass dieser generationenvertrag wirklich gebrochen ist.
00:29:22: also wenn absolut jetzt hören ihr müsst an die waffe wie älterung können ja leider nicht mehr ihr müsst auch noch Früher irgendwie arbeiten und ihr soll dann auch länger arbeiten als wir, aber wir können auf keinen Fall unser Renteneintrittsalter nach hinten schieben.
00:29:35: Weil das ist ja eine Unverstehmtheit.
00:29:37: Aber das Klima wollen wir auch gar nicht schützen wird ein bisschen schwer langsam den jungen Leuten zu vermitteln dass wir für sie einen Platz vorgesehen haben.
00:29:46: Und warum sollen Sie sich dann um uns kümmern?
00:29:52: Das passt alles sehr schön zum Thema Freiheit die du gemacht hast.
00:30:00: Das heißt überhaupt nicht, dass es trotzdem total viel Sinn macht zu sagen gut es gibt Lösungen die sind win-win.
00:30:09: Manchmal heisst das auch einfach ich nehme mich mal ernst.
00:30:13: Sich ernst nehmen würde aber ja auch heißen und da fühle ich mich natürlich sofort thematisch abgeholt, dass man gute Debatten hat Und dass das eben im besten Fall nicht einfach so ein Gegeneinander der Generationen wird, sondern wirklich einen Aushandeln und auch einen Mühen um Interessenausgleich.
00:30:30: Der ja unserer Demokratie sehr inne wohnt.
00:30:34: Deine Hörerin Agnes hat sich darüber auch Gedanken gemacht.
00:30:38: Und fragt dich, wie schaffen wir es denn eine gemeinsame Faktenbasis wieder zu erlangen?
00:30:44: Ohne dass wir politische Vielfalt und von der wissen wir spätestens wenn wir auf dieses Jahr mal zurückschauen das wir sie haben ohne Sie einzuschränken.
00:30:52: und sie fragt müssen wir besser argumentieren oder müssen wir vielleicht erst einmal wieder besser zuhören?
00:30:59: bald ist Das ist meine sehr
00:31:01: kurze Antwort.
00:31:03: Willst du noch zwei Punkte sagen?
00:31:04: Meistens gibt's gut zusammen, weil ich beim Zuhören merke, ob vielleicht einfach ein Wort anders verstanden wurde sind wir ja gut drin.
00:31:14: Ein oder das gleiche Wort zu benutzen und was ganz anderes im Vorstellungsraum mitzubringen in die Situation.
00:31:20: Und wenn ich aber zuhöre und Interesse vor allem habe am Verstehen dann bin ich auch bereit darum zu ringen und zu gucken, wie komme ich in deinen Vorstellungsraum rein?
00:31:30: Und kann ich dann mit einem anderen Begriff eine Brücke bauen oder kann ich die sagen, es ist herrter wann.
00:31:34: In meinem Vorstellung ist da noch das und das sichtbar.
00:31:37: Dann bin ich auch bei der Suche nach Argumenten.
00:31:41: Manchmal ist es aber natürlich total interessant, die Personen zu wechseln also wie ich das eben ein bisschen gotaler gemacht habe mit den zukünftigen Generationen oder den jungen Generationen zu sagen ja gut wenn's euch echt schwer fällt dann fällt es denen halt auch schwer, so eine Reziprozität.
00:31:57: Und deshalb dieses in anderen Personen Schuhe stellen hilft ja immer schon als Bindensinn und dann ein grundlegendes Interesse erst mal dafür zu haben wenn ein Argument kommt was ich noch nicht kenne weil das mir vielleicht auch erlaubt meine eigene Perspektive nochmal zu erweitern
00:32:18: oder zu schärfen auch also daran entlang zu scherven.
00:32:22: Du hast gerade schon die jungen Menschen angesprochen und die Frage, wie wir generationell eigentlich gerade miteinander leben und umgehen.
00:32:33: Und eins was man über diese jungen Leute ja gemeinhin so sagt ist dass sie eigentlich eine Generation sind oder zwei inzwischen Generationen sind, die wahnsinnig krisenbehaftet groß geworden sind Die eigentlich so dieses Gefühl ein friedliches Europa.
00:32:51: Alles ist irgendwie relativ geordnet, wirtschaftliche Prosperität ist unsere Stärke die das gar nicht mehr kennen sondern gerade du hast auch selber schon wichtige Hinweise geben sowas wie die Pandemie natürlich miterlebt haben.
00:33:04: und da hat Sandy sich Ich würde sagen, daraus glaube ich speist sich Ihre Frage ein paar Gedanken darüber gemacht.
00:33:13: Weil sie fragt wie schafft man es eigentlich langfristige Krisen die jetzt nicht erst in den letzten Jahren aufgetaucht sind und da würde sie eben die Klimakrise dazu zählen also wie wir alle nicht aus dem Blick zu verlieren, wenn immer neue und ihr Beispiel ist der Krieg Russlands gegen die Ukraine dazu kommen.
00:33:33: Und da nennt sie auch Trump als Beispiel immer so krass unsere Aufmerksamkeit beanspruchen?
00:33:39: also wir im Grunde auch das Gefühl haben man kann sich gar nicht entziehen dass werden der US-Präsident wieder irgendwas veranstaltet man dem auch sofort irgendwie das eigene Gehör die eigene Aufmerksamkeit schenken muss.
00:33:51: Da interessiert uns, Zelli und mich deine Antwort.
00:33:54: Aber mich interessiert sie im Besonderen für diese jungen Menschen die quasi in diesem Dauerkrisenmodus jetzt auch groß geworden sind?
00:34:03: Und dazu natürlich auch sehr digital sozialisiert
00:34:06: sind.
00:34:07: Absolut!
00:34:07: Na klar.
00:34:08: Und da haben wir inzwischen die Kollateralschäden ganz gut in der Wissenschaft nachzeichnen können.
00:34:15: also von der Aufmerksamkeit Spanne Inzwischen gelernt sind wir schlechter als ein Goldfisch.
00:34:19: Das war neulich so eine Metapher, die ... Ein Goldfische?
00:34:21: Okay, die kannte ich noch nicht!
00:34:24: Wie lange schafft es ein Goldfish?
00:34:25: Neun Sekunden und wir waren jetzt schon im Jahr zwei Tausend Sechzehn oder ich glaube sechzehnezwanzig bei acht.
00:34:31: Deshalb möchte ich gar nicht wissen wo zweitausendsechsund zwanzig ist.
00:34:35: Wir waren aber mal bei fünfzehn
00:34:37: Immerhin, doppelt so viel.
00:34:39: Also
00:34:40: diese Entscheidung möchte ich mich da rein vertiefen oder nicht?
00:34:42: Ich weiß, ein Medienstudium bei uns war das noch bis zu dreißig Sekunden, dass die Leute auf einer Seite bleiben würden um zu entscheiden ob sie weitergehen.
00:34:49: Das ist bestimmt bei drei inzwischen oder solche Sachen.
00:34:52: und dann ist natürlich alles was krawallig und laut und crazy is der beste Hook.
00:34:57: Und dann wirst du natürlich auch sehr schnell in die Richtung gezogen, dass du das Krawallige als erstes wahrnimmst.
00:35:02: Und macht das diese Krisen für dich aus, Krieg in der Ukraine, Trump.
00:35:08: Das ist eben ... Also es sind nicht nur Krisen, sondern auch Anker für so krawallige Art der Darstellung.
00:35:15: Dass sie deshalb gut funktionieren, dass Sie unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen?
00:35:21: Ja also ich glaube das Arzt zusammenhängt durch die Art und Weise wie auch Just In Time ja jetzt möglich ist dann hast du ja blöderweise bei den Medien auch noch dies rennen.
00:35:29: Ich verifiziere nicht mehr.
00:35:31: Hauptsache ich hab's.
00:35:31: als erstes sehen wir jetzt auch wie die Hauptstadtpresse sich dafür rühmt immer als erstes, was durchgestochen ist.
00:35:38: Schnell bei sich aber die Newsletter oder auf ein Online-Kanal zu schieben und denkst da mal Leute seid ihr doof?
00:35:43: Also ganz im Ernst das macht ihr denn da?
00:35:45: Und dann wird das Durchstechen irgendwie total salonfähig wird und man nicht mehr einmal einordnet.
00:35:51: Ist das jetzt ein Referentenentwurf, ist es dies?
00:35:53: oder das heißt gerade bei der Zuckersteuer wieder wird so getan als hätte ja Klingbeider irgendwas mitzutun, hat das Ding noch nie gesehen.
00:35:59: Weil
00:36:00: es eben einen referenten Entwurf war.
00:36:01: ne Also,
00:36:03: wenn ich es nicht ein- und ich fand das bei einigen Medien total gut dass sie bei den Appstein Files auch einfach mehrere Tage gewartet haben.
00:36:10: Und dann kam ja schon was ist eigentlich mit unseren Medien los?
00:36:12: Die versuchen als wieder klein zu machen so... Nee!
00:36:15: Die haben sich die Mühe gemacht die Dinger wirklich anzugucken weil da wurde ja auch jeder FBI Anruf irgendwann als Beweis das stattgefunden hat publiziert auf Social Media.
00:36:25: Dabei ist es natürlich nicht ein beweis des Stadtgewundens.
00:36:27: erst mal einen Anrufe beim FBI Und dann ist die Verifizierung, stimmt das?
00:36:31: Ist es nicht danach geschaltet?
00:36:33: und wenn ich die Dokumente nicht habe, kann ich nicht behaupten.
00:36:36: Das hat stattgefunden so.
00:36:37: Und deshalb fand ich das gut dass sie gesagt haben wir haben uns jetzt drei Tage Zeit genommen.
00:36:41: was sind einfach wahnsinnige Datenvolumina und Jetzt können wir euch eine Einschätzung geben.
00:36:46: Und das war ja eigentlich auch Die Idee dass wir dafür Institutionen schaffen wo Menschen ausgebildet sind Dafür die auch Dann wissen wo muss ich drauf gucken?
00:36:54: Wo ist künstliche Intelligenz drin?
00:36:56: wo ist ein Fake drin?
00:36:57: wie sortiere ich das?
00:36:58: Wie sehe ich zu, dass sich mit dem Absender adäquat ein Sortier um den ganzen dann eben auch die Relevanz zuschreiben zu können.
00:37:05: Die es wirklich hat.
00:37:06: Es war eine Riesenservice-Dienstleistung und die Social Media Konzerne selber haben Rieseninteresse daran, dass das klein gemacht wird weil sie dann am Regler sitzen.
00:37:16: Das wären ja Rezepte für sozusagen diesen ersten Schritt zu sagen wir versuchen mal nicht unsere ganze Aufmerksamkeit diesen akuten tagesaktuellen Krisen zuzuwenden.
00:37:26: Aber Sandy ist ja in ihrer Frage sogar noch eins weitergegangen und hat gesagt, wenn wir das hinbekommen haben dann aber auch diese langfristigen Krisen die nicht nur bei jeder Naturkatastrophe quasi uns beschäftigen sollten wie die Klimakrise.
00:37:40: Wie schaffen wir es die in der Sichtbarkeit, in der Aufmerksamkeit zu halten?
00:37:47: Also wir können uns dazu entscheiden natürlich, indem man das redaktionell festlegt.
00:37:52: Agadien zum Beispiel hat das ja weiter drin.
00:37:54: also ich kann wirklich nur ein Plädoyer für Institutionen in dem Fall auch hier abgeben weil ich glaube dass es wahnsinnig was verlustigt geht wenn mit diesem Trend alle und jede die es schaffen Reichweite zu generieren haben automatisch irgendwie gut die Welt dargestellt und dann zu sagen Was nehmen wir uns denn vor?
00:38:15: Das ist wie eine Aufmerksamkeitsarchitektur.
00:38:18: Wenn du drüber nachdenkst, wo machen wir den Scheinwerfer hin aus den vielen Optionen?
00:38:22: Und diese flat, das ist auch nur Shit-Strategie wie Steve Bannon das freundlich genannt hat.
00:38:26: Ist ja schieb ganz viel in die Scheinwerfer rein damit alle irre gemacht werden und
00:38:31: damit er nicht genau dahingeht wo er eigentlich hinmüsste.
00:38:34: Damit entweder im Hintergrund dann die Gesetze geschrieben werden oder damit diese längerfristigen Dinge und eben auch die Konsequenzen, dass wir uns kurzfristig immer anpassen, nicht dagegen halten.
00:38:44: Das macht mich ja so ein bisschen wuschelig gerade in unserer politischen Antwort.
00:38:47: So Anna herkommt diesmal geben wir ihm noch was, dann ist Ruhe nicht.
00:38:53: Aber die langen Trends von dem, was wir folgen kommen, fallen ja immer hinten runter.
00:38:58: Also das kenne ich aus der Nachhaltigkeitsforschung sowieso schon hoch und runter und jetzt ist es ja ganz beliebt geworden.
00:39:03: Na ja, wir schieben die Klimaziele mal ein bisschen... Das ist jetzt gerade zu teuer.
00:39:06: Ein bisschen
00:39:06: aufweichen.
00:39:08: Ja geben uns mal ein bischen mehr Zeit.
00:39:10: Ja aber dann sagt Bitte dazu, was uns diese Zeit nehmen kostet.
00:39:14: Weil nur
00:39:14: dann
00:39:15: können die Hörerinnen und Hörern der Leserin und Lesar überhaupt sagen, ob sie das gut finden?
00:39:20: So klingt ja erst mal so Leute verstehen es jetzt gerade ein bisschen viel.
00:39:23: wir machen's jetzt mal ein bisschen leichter.
00:39:26: ich kann nur sagen ist grob fahrlässig wenn man sich bin nicht bemüht.
00:39:29: Thema nächstmögliche Schritt.
00:39:30: Ich kann ja trotzdem sagen schwer wenn Trump uns hier jetzt erpresst Und hier und da schwer Wenn wir jetzt einen neuen Krieg haben und Die Kosten steigen.
00:39:38: Es kann ich ja alles ehrlich sagen.
00:39:40: Aber dann muss ich eben auch sagen, der nächste mögliche Schritt um trotzdem und selbst ernst zu nehmen in dem was wir gesagt haben ist unsere Ziele sind.
00:39:47: Ist dieser selbst wenn er ein bisschen kleiner ist oder nicht ganz so ambitioniert wie vorher.
00:39:50: aber zu sagen wir haben mit dem Schreiten auf es auch okay?
00:39:53: ja das ist schwierig.
00:39:57: Wer ganz häufig indem was du gerade beschrieben hast zu kurz kommt oder hinten runter fällt is eine Gruppe die du auch behandelt hast in diesem letzten Jahr, nämlich die Zivilgesellschaft.
00:40:10: Also die, die sagen wo kommen wir denn da eigentlich noch vor?
00:40:13: oder werden wir wahrgenommen mit all dem was wir tun und wie wir uns engagieren?
00:40:17: Und dazu haben sich gleich zwei deiner Hörerinnen, nämlich Ersinde und Hannah gefragt Wie wichtig ist es denn angesichts dieser großen Krisen diese riesigen globalen Herausforderungen, die wir ja oft gefühlt nur sehr bedingt in der Hand haben, also die von außen eben auch an uns herangetragen werden.
00:40:35: Gerade in dem Bereich sich zu vernetzen.
00:40:38: Also global zu denken und zu sagen Zivilgesellschaft endet nicht an der Landesgrenze sondern eigentlich müssen wir gucken was machen andere?
00:40:45: Was können wir von denen lernen?
00:40:47: würdest du sagen darin liegt eine Chance auch dieser Krisenhaftigkeit unter dieser herausfordernden Welt gutzubegegnet?
00:40:59: direkt durch den Kopf müssen aber auch aufpassen, dass nicht alle ausbrennen.
00:41:02: Also ich hab das Gefühl und deshalb finde ich weiterhin diese globalen Nachhaltigkeitsziele total sinnvoll weil da gab es ja bestimmte Ziele und auch Indikatoren und gewisse Prinzipien drin die sagen so kann man in die Zukunft steuern wo alle im Platz finden sollen und wo Kooperation stark gemacht wird.
00:41:23: Aber wie die einzelnen Länder das jeweils umsetzen wurde ja denen auch ein Stück weit überlassen, weil jeder Kontext unterschiedlich ist.
00:41:31: Aber das letzte Ziel ist Partnerschaften.
00:41:33: also es war die ganz klare Botschaft auch dass können kann Politik gar nicht alleine sondern es braucht eben die Unternehmen die Investoren die wissenschaftlichen die Medien und die Zivilgesellschaft Und die Bürgerinnen und Bürger auch die sich in keiner Form organisieren möchten.
00:41:47: genau so.
00:41:49: Und deshalb finde ich es gut, zu sagen Nein.
00:41:52: Wir lassen uns nicht auseinanderdividieren.
00:41:54: Es gibt dieses gemeinsame Zielbild und das ist sowohl aus der Forschung ganz gut unterfüttert als auch aus der Historie.
00:42:02: Das ist ja die Frage wo kamen solche Deklarationen
00:42:05: her?
00:42:06: Ist sie Antwort auf die Frage wie können wir verhindern dass schon wieder Krieg überall ausbricht?
00:42:10: also welche Grundlagen von Menschenrechten diese auch nur Nach dem Zweiten Weltkrieg erst entstanden die Charter und dann eben welche Ziele, damit der Kampf um Ressourcen geringer werden muss.
00:42:20: Damit wir ein Bildungsniveau erreichen das alle überhaupt mitmachen können.
00:42:24: Das ist ja alles aus diesem Gedanken inspiriert dass alle Menschen eine ähnliche würde und ein ähnliches Recht haben sollten.
00:42:32: Und das, finde ich ist eine Referenzraum.
00:42:34: mit dem kann nicht sagen wir verbünden uns.
00:42:37: aber ich kann nicht gleichzeitig zu dem was sich hier versuche zu machen auch noch dafür verantwortlich sein jetzt für die Frauen im Iran oder für die Kinder in Gaza für die Deportierten von Eis.
00:42:48: Also irgendwann drehst du durch und das ist etwas, was ich glaube auch allen mitgeben möchte, die in der progressiven Seite sind hört auf euch gegenseitig dafür fertig zu machen wenn Menschen sich bei einer Krise einmischen nicht auch noch bei den anderen.
00:43:02: Ich habe das auch wie so sagen sie dazu aber haben noch nie dazu was gesagt.
00:43:05: ja wohl nicht stimmig ich kann nicht alles.
00:43:08: Vor allem kann ich da nie in einem Bereich mich so weit auskennen, dass sich wirklich weiß wann lohnt es sich zu agieren.
00:43:13: Wie kann man am besten argumentieren?
00:43:15: Deshalb ist das Arbeitsteilige das Allerwichtigste und ich finde das bei Rutger Bregmanns Buch Moral Ambition vielleicht den allerwichtigsten Satz, als er gesagt hat viele der progressiven Bewegungen sind am Purismus kaputt gegangen.
00:43:30: Also, bis hin zu mit denen darfst du doch nicht kooperieren.
00:43:33: Wie kannst du mit den jetzt überhaupt?
00:43:35: Und er hat eben gesagt, die großen Bewegungen um wirklich etwas nach vorne zu bringen haben immer nur dann gewinnen können wenn sie ungewöhnliche Allianzen mitgebracht habe oder
00:43:44: auch anstrengende Allianz.
00:43:45: Auch
00:43:46: anstreggende Alliansen.
00:43:47: aber ich muss auch sagen innerhalb der progressiven kann es auch ganz anstrend werden.
00:43:51: also wenn das nämlich zu regide und puristisch
00:43:53: wird ja
00:43:54: weil wir dann nicht mehr öffnen sondern klein machen.
00:43:57: Also dann ist die Antwort auf Unsicherheit klein und ich versuche durch Rigidität, diese Unsicherheits zu reduzieren.
00:44:05: Und das ist im Muster leider zu nah dran an dem was die autoritäre Seite auch macht.
00:44:11: Was man auch kritisiert oft an der anderen Seite?
00:44:13: Genau!
00:44:13: Was man umgekehrt auch kritisiert und dann eben selbst überlegen naja also wie können wir ein Stück weit großzügig miteinander sein.
00:44:21: Wissen dass wir auf diese Prinzipien dann ja gemeinsam hinwirken Und auch erlauben, dass man mal nicht immer hundertprozent richtig war.
00:44:29: Sondern auch vielleicht sich korrigieren muss wenn es neue Informationen gibt.
00:44:32: Also das wäre die Umgangsform, die für mich das Lebendige ausmacht und die vielleicht... Wenn wir nochmal auf die andere Frage mit dem WhatsApp-Iniformie zurückkommen?
00:44:41: Ich handle nur, wenn ich was kriege!
00:44:43: Das ist ja ein anderes Menschenbild, was ich dann einlade und eine andere Idee eigentlich wie wir auf Zukunft schauen können.
00:44:49: Das eine ist jede Mensch guckt für sich, was möchte ich haben?
00:44:53: Und dann gehen wir davon aus, dass eventuell in der Summe auch eine gute Gesellschaft rauskommt.
00:44:56: In einer Wissenschaft nennen wir das Methodologischer Individualismus und dann versuchst du den Akteurin sehr gut zu beschreiben und guckst wie die sich verhält und dann tust du so als könntest du damit ganze komplexe Systeme modellieren.
00:45:08: Hallo liebe Ökonomie!
00:45:11: Die systemischen Komplexitätstheorien wissen genau, dass das Quatsch ist weil sich die Elemente, also diese Einzelteile immer unterschiedlich verhalten je nachdem wo sie eingebettet sind.
00:45:21: In welche Beziehung und wie sich dieses Beziehungsgefüge über die Zeit auch verändert?
00:45:25: Und das wäre ja eben die andere Form drauf zu schauen.
00:45:28: Wie ist eine Systemkonfiguration, wer jetzt der technische Begriff oder eine Gesellschaftsverfastheit wie John Rawls das zum Beispiel mit dem Gedankenexperiment ja gemacht hat?
00:45:38: Mit dem Schleier der Unwissenheit.
00:45:40: Wo er gesagt hat lasst uns doch mal darüber diskutieren, wie wir die Gesellschaft denken würden wenn wir vorher nicht wissen an welcher Position wir selbst stehen.
00:45:49: Das sind das systemische Denken Und das geht eben davon aus, dass es dann für alle Einzelnen einfacher ist selbstverhaltensweisen zu entwickeln.
00:45:58: Die die das Lebendige von dem Ganzen wahrscheinlicher macht und deshalb bin ich Fan vom zweiten.
00:46:04: Das heißt nicht, dass man Individualismus und Freiheiten kleinredet sondern im Gegenteil die machen das lebendig aber man verweigert halt dieses Ganze.
00:46:12: meine Freiheit ist zu machen was ich will und ich guck mir genau nicht die Konsequenzen an weil ich kann.
00:46:18: Weil das immer ein Machtanteil Weil ich kann, ist ein ganz guter Indikator im Moment.
00:46:23: Also das können jetzt alle sozusagen ganz akribisch verfolgen und sich ... Ich sehe so Strichlisten.
00:46:29: wie oft man das irgendwo hört oder wahrnimmt
00:46:32: Weil wir können ist ja dann das andere.
00:46:33: Genau,
00:46:33: genau!
00:46:34: Das wäre die vielleicht konstruktive Fortentwicklung.
00:46:39: Du hast gerade... Ich muss so ein bisschen schmunzeln weil ich ja schon weiß was hier noch alles auf dem Zettel steht.
00:46:46: Die historische Genese des Kampfes um Ressourcen erwähnt und wir waren kurz bei anstrengende Allianzen im progressiven Lager.
00:46:56: eine Frage, auf die ich mich schon die ganze Zeit freue.
00:47:00: Bindet das eigentlich sehr gut zusammen?
00:47:01: Ich finde es ist fast die Gretchenfrage, die größte Frage, die man sich momentan stellen kann und die kommt von Werner.
00:47:07: Und der fragt wie könnte denn eigentlich eine Gesellschaft ohne Wachstum aber mit hoher Lebensqualität aussehen?
00:47:15: Und ganz einfach gefragt, liebe Meier, wie kommen wir da jetzt hin?
00:47:20: Jetzt habe ich aber twenty-fünf Sekunden oder?
00:47:23: Ich würde dir sogar dreißig geben!
00:47:28: Ich glaube, das ist der dicke, dicke Drops in der Mitte, den ich noch nicht gelutscht gekriegt habe.
00:47:35: Es gibt ja zwei auch da wieder Möglichkeiten drauf zu gucken.
00:47:39: Das eine ist es theoretisch möglich?
00:47:41: Ja unbedingt!
00:47:42: Weil wir das im Kleinen zumindest ja auch immer schon mal hatten.
00:47:45: also indigene Bevölkerungsgruppen haben das oft hinbekommen in dem Ressourcenraum ganz lange zu leben ohne dass sie ihn kaputt machen.
00:47:53: Wir hatten auch Beispiele.
00:47:54: früher fand ich spannend, ich hab mal so Materialchart und dann Reiterstämme Das Material, ich hatte das relativ gut hinbekommen.
00:48:00: Hatte gar nicht viel auch ... Also kleine kommunale Strukturen mit Ms.
00:48:04: Hossen heute denken?
00:48:05: Da
00:48:05: hat es selbst als gute Lebensqualität wahrgenommen.
00:48:09: Genau!
00:48:10: War da in Ordnung und hat aber auch nicht besonders viel in dann Militär- und Verteidigung investiert, weil's funktionierte ja... Und dann kam halt Reiterstämme von außen, die es nicht so gut hingekriegt haben mit sich selber klarzukommen und haben gesagt danke nehmen wir, weil wir können.
00:48:22: Oh Mist, weil ich kann.
00:48:25: Dann weiß man sich meine.
00:48:28: Und das ist das eine Problem, dass in dem Moment wo sich etwas stabilisiert.
00:48:32: Dann im Grunde genommen andere sagen ja aber dann nehme ich mir das im Zweifel.
00:48:37: und das andere ist natürlich, dass wir das Wirtschaftssystem insgesamt so gebaut haben, dass es momentan Schwerstabilität finden kann.
00:48:44: also das ist eingebaut ja in die Art wie wir Kredite vergeben mit Renditervartung Zinszins.
00:48:50: was da eingebaute ist schon mal ein großer Treiber.
00:48:53: Das andere ist aber auch, dass wir politisch überhaupt nicht in der Lage sind neu zu verhandeln.
00:48:59: Wer kann eigentlich wie groß eine Scholle haben?
00:49:01: Da fängt es ja schon an.
00:49:03: Wenn wir wissen, wir sind mehr Menschen geworden.
00:49:05: Weil wir das Phänomen der vollen Welt ... Herr Mandeli hat gesagt die leere Welt war vor hundert Jahren noch weniger Menschen und pro Kopf weniger Ressourcen verbrauchen.
00:49:15: Dann haben wir andere Orte entdeckt Manchmal mehr, manchmal weniger nice.
00:49:20: Thema Reitostämme und haben dadurch tatsächlich diesen Wohlstand gefördert.
00:49:25: aber jetzt sind wir in Situationen wo wie viele Menschen sind per Kopf viel mehr verbrauchen.
00:49:30: das heißt die Frage wo können wir überhaupt noch hin um mehr rauszuholen?
00:49:33: Die liegt auf dem Tisch.
00:49:34: aber wir bearbeiten sie nicht in einer Form dass wir sagen wo ist mal genug?
00:49:38: Und wie kriegen wir das hin, dass man auch genug haben darf?
00:49:41: Also alleine der Satz wenn die Leute jetzt... Wir haben ja eine Macke.
00:49:44: Wir deutschen weil wir so viel sparen!
00:49:45: Wir müssen endlich mehr konsumieren.
00:49:47: Man darf nicht mal drüber sprechen.
00:49:50: Das ist doch eigentlich ein gutes Zeichen ist, wenn die Menschen sparen ohne zu sagen ich leide Not.
00:49:55: Weil es heißt sie sind mit dem was gerade da ist auch okay.
00:50:00: Ja und auch also ressourcenbewusst Und gut, genau wie du sagst.
00:50:04: Gut das was ist auch als gut zu nehmen.
00:50:07: Ja aber es ist ja unser Defizit.
00:50:09: Wir sollen ja eigentlich dass alles los werden sollen ja noch mehr.
00:50:11: also wir dürfen ja gar nicht weniger haben wollen weil dann die Wirtschaft stockt und das ist eben das Thema.
00:50:17: und jetzt hast du natürlich insgesamt global das Ganze vernetzt.
00:50:21: Das heißt selbst wenn eine Wirtschaft sich überlegte wir machen das mal anders Das ist natürlich total schwer, weil du Thema internationaler Finanzmärkte und anderes nicht mehr einfach ausbrechen kannst.
00:50:33: Und das ist ein Stück weit das Problem.
00:50:34: Ich habe Justi Glitz die Frage mal so ein bisschen hingestellt.
00:50:38: Ja ja nur Nobelpreistrahikonom und sowas isst?
00:50:41: Der könnte
00:50:41: dazu was wissen!
00:50:42: Ja
00:50:42: und der hat gesagt wir brauchen neues Weltwährungssysteme, wir brauchen neue Welthandelsorganisationen und wir brauchen einen neuen Goldstandard also dass es dieses Rückbinden von dem was wir an Fiat Geld haben.
00:50:53: Also sie ist frei erfunden Und er hat mich gesagt, wie kommen wir denn da hin?
00:50:57: Da wird es dann nämlich harig.
00:50:58: Vor allem jetzt wo wir merken, dass einige sagen das mit dem Neu verteilen ist nicht mehr im Programm.
00:51:05: Ich bin genau jetzt ein bisschen... ja, betrübt zu sein.
00:51:11: Weil wenn man am Ende dann im Grunde nach einer sehr klugen Antwort an den Punkt kommt, dass man denkt naja bei die Umsetzung puh.
00:51:19: Deswegen greife ich zurück auf Wolfgang und Natalie zwei deiner Hörerinnen, die vielleicht, man könnte sagen die Politik der kleinen Schritte Ideen haben wie wir nicht gleich den Goldstandard übernaufen werfen und alles groß neu machen aber vielleicht trotzdem in Richtung uns mal auf einen Weg machen.
00:51:36: Wolfgang fragt nämlich Woran scheitern denn eigentlich Wohlstandsindikatoren institutionell und welche verbindlichen Folgen hätten an die Zahlen geknüpft werden müssen, damit sie nicht bei guter Berichterstattung stehen bleiben?
00:51:53: Und jetzt hören wir uns on top noch Nathalie An.
00:51:56: Die hat eine Sprachnachricht geschickt.
00:51:58: Ich glaube dann könnten wir überlegen ist da vielleicht eine erste Stellschraube, die eben auf dem Weg zum Gold standard uns vielleicht was helfen könnte?
00:52:07: Hallo, ich habe eine Frage und zwar warum dessen wir Geld eigentlich bis auf den Zent aber Wirkung landet nur in Berichten.
00:52:17: Also wenn Wachstum kein Selbstzweck ist und Märkte menschgemacht sind müsste dann nicht die tatsächliche Wirkung auf Mensch-Planeto-Demokratie also letztendlich die SEGs der eigentliche Steuerungsmaßstab sein.
00:52:29: Also zurück in Preise steuern Kapital und politische Entscheidungen.
00:52:34: Was wäre für dich die wichtigste Voraussetzung, damit daraus eine funktionierende und demokratische Wirtschaftsordnung werden könnte?
00:52:42: Dankeschön!
00:52:44: Das ist lustig.
00:52:45: Das habe ich in dem Buch Werte
00:52:47: versucht.
00:52:47: Wo möglich.
00:52:49: Gibt es da gewisse Verbindungen?
00:52:52: Nein das ist ganz schön weil ich eben genau durch diesen Gedankenprozess durchgelaufen bin sozusagen.
00:52:57: Das sind ja die Zielgrößen, die sind da.
00:52:59: Dann haben wir zwei große Steuerungsinstrumente, Preise und Bilanzen.
00:53:03: Und das andere sind Politik und ihre Wirkung.
00:53:05: Wie müsste man eigentlich die Wirkungsmessung vom Politik anpassen?
00:53:09: Weil wir ja nur noch über Bürokratie-Wahnsinn reden ... Jetzt
00:53:13: auch darüber, dass wir im Abbau von Bürokratee Wirksamkeit messen könnten!
00:53:18: Das wird ihr damit miterzählt inzwischen.
00:53:20: Also, wir sind dann besonders wirksam und effektiv, wenn wir jetzt sagen,
00:53:26: abgeschafft.
00:53:27: Weil dann wächst ja wieder irgendwas, was dahinter steckt.
00:53:29: wie viel kaputt geht dabei ist egal und deshalb habe ich damit dem Bürokratie Update immer versucht zu arbeiten anstatt hoch runter zu sagen wir brauchen ja möglichst gute Wirkung und in vielen Bereichen ist es wirklich zu klein stödelig geworden und steht auch Leuten die eigentlich handeln wollten wirklich rasant im Weg.
00:53:46: da ist der dienprozess.
00:53:48: eine interessante Instanz hab' ich gelernt in der Recherche weil man am Anfang denkt das ja toll.
00:53:53: also jede Person die ne Nau-Mung gerne möchte Kann bei der dienen das Einreichen in einem bestimmten Bereich.
00:53:58: Zum Teil ist es ja mega wichtig, also A-Vier immer gleich, passt in jeden Drucker.
00:54:01: du kannst standardisieren, wo eine iPhone vorher abge... Ich auch und dann habe ich gemerkt dass man's auch politisieren kann.
00:54:10: Du kannst nämlich je nach Ressourcen weil das deine zu beauftragendere Behörde ist mehr ressourcen reinstecken um deinen Standard auch eventuell zu verteidigen oder einen zu setzen der die anderen ausschließt.
00:54:20: Also auch in der Standardisierung gibt es dann eben Möglichkeiten sagen wir uns mal ein bisschen leichter und flexibler, einfach Dinge umzusetzen.
00:54:27: Aber eigentlich wird dann immer sofort jede regulatorische Auflage für die Unternehmen gemeint – die sollen wir jetzt mal wegholzen!
00:54:34: Und das ist natürlich interessant weil dann sieht man dass die größten Bürokratieaufwände wie sie berechnet werden damit dem aktuellen Standard klassisch dich raten.
00:54:43: Was war so richtig hart?
00:54:45: Es wird nach Bürgerinnen und Bürgern, nach Verwaltung und nach Wirtschaft unterteilt und dann jeweils Zeit und Geld ist die Bemessungsgrundlage für.
00:54:52: es wird dann monetär ausgedrückt Und es gab zwei Maßnahmen, die waren wirklich so eine totale Katastrophe.
00:54:58: Oh Gott!
00:54:59: Für einmal für die Verwaltung und wir fangen der Verwandtung an also ganz hohe Bürokratie-Kosten.
00:55:03: O Gott
00:55:04: mir fallen so viele Dinge ein.
00:55:06: ich glaube das... Ich weiß nicht wie ist es lange her?
00:55:08: Ich muss zurückfangen oder ist es eher in jüngerer Zahl?
00:55:11: Nö ach ja relativ.
00:55:13: Zeit
00:55:15: ist eh relativ.
00:55:19: Ich musste gerade an eine Sache denken, aber die wird es wahrscheinlich nicht sein.
00:55:23: Aber das ist einfach ein persönlicher Triggerpunkt.
00:55:25: Das waren die neue Bemessungen der Grundsteuern vor fünf oder sechs Jahren.
00:55:30: Da hab ich ... Also kurzer Exkurs, da hab ich wirklich meine eigenen Eltern unterstützt, das zu machen und hab gedacht, wenn ich mir nur ansatzweise vorstelle dass das was wir jetzt hier gerade betrieben haben So und so viel Millionen Menschen in diesem Land betreiben, so viele Tausende Finanzämter damit befasst sind.
00:55:51: Die Sondersprechstunden einrichten mussten weil die Leute diese Erklärung nicht verstanden haben.
00:55:55: also da hatte ich einfach ein persönliches Maximum an bürokratischem Überforderungswahnsinn.
00:56:02: aber ich vermute es geht um viel größere weitreichendere Dinge als die Grundsteuererklärungen.
00:56:07: erzähle es mir bitte
00:56:08: Die war, glaube ich wirklich auch auf der Kafka-Eskenseite.
00:56:12: Nee aber richtig das teuerste mit war die Ganztagsbetreuung.
00:56:16: Oh
00:56:17: ja okay!
00:56:18: Also deshalb habe ich überlegt man könnte vielleicht auch sowas wie Bürokratie ertragen Thema Kosten und Nutzen daneben stellen, weil wir uns denke ich eigentlich alle einig sind.
00:56:28: Selbst wenn das ein Aufwand war das einzurichten und mehr Ausgaben mit sich gebracht hat.
00:56:32: Thema Bürokratieaufwand gemessen.
00:56:34: Wahrscheinlich ist der Ertrag so für Bürgerinnen und Bürger als auch für Wirtschaft als auch sogar für die Verwaltung.
00:56:41: Ich bin keine Ökonomin, ich sag's lieber noch mal dazu.
00:56:44: Dass jemand zuhört und denkt Gott was redet die Frau da?
00:56:47: Aber Ertrag klingt für mich dann eben gleich schon wieder so ökonomisch während der Begriff aus den beiden Hörerinnen Nachrichten Wirksamkeit ja nach viel mehr klingt.
00:56:57: also gerade nehmen wir das Beispiel Ganztagsbetreuung.
00:56:59: Da würde man ja eigentlich sagen da reden wir ja bei Weitem nicht nur über einen Ertragt er irgendwie heißt deshalb können jetzt Mama und Papa mehr arbeiten weil es diese Betreuung gibt sondern Ertrag würde ja in dem Fall auch heißen vielleicht Bildungsaufstieg oder Chancengerechtigkeit, also würde ganz andere Dimensionen noch bekommen.
00:57:17: Siehst du eine Struktur momentan?
00:57:23: Auch wenn du so auf das Jahr zurückschaust indem du jetzt den Podcast machst, in der es möglich wäre an solchen Stellschrauben tatsächlich etwas zu verändern also danach zu fragen, ob wir es eben schaffen mal nicht nur in Zahlen sondern auch in anderen Kategorien und ich nenn's meinen Anführungszeichen zu vermessen.
00:57:42: Das wäre eben ... Wünschenswert hat sogar auch Kai Scheller gesagt, der seines Zeichen Vorsitzender unseres Bundesrechnungshofs schon lange ist.
00:57:49: Dass er gesagt hat, liebe Leute!
00:57:50: War
00:57:50: bis vor Kurzem ... Also da kommt jetzt kurz die Politikwissenschaft darin durch... Da gab es gerade den Wechsel vor wenigen Monaten.
00:57:59: ein neuer Präsident aber Kai Schella war es über ewige
00:58:02: Zeit.
00:58:02: Ewegezeit?
00:58:04: Und ich fand das immer super, dass ja so ein unüblicher Verdächtiger Thema neue Allianzen.
00:58:09: Dass der gesagt hat, liebe Leute.
00:58:10: Also die Bundesregierung hat ja eine Nachhaltigkeitsstrategie, die sie auch gerade wieder bestätigt hat nach der sich eigentlich Politik und eine Regierung auch messen lassen sollte.
00:58:19: Und da hatte man zusätzlichen Indikatoren.
00:58:21: Ich habe mir die Bürokratie aufwenden angucken weil das ist was wir in den Headlines haben.
00:58:25: Und dann wenigstens das andere dazu bilanzieren.
00:58:28: aber eigentlich wäre es natürlich schöner ein weiterzugehen und sagen stelle für Erfolgsvermeldung
00:58:34: Wenn du dir anguckst,
00:58:35: wie das auf den Webseiten ist.
00:58:37: Erstens sind jeder einzelne Prozess verteilt.
00:58:39: Es gibt einmal die Vorhaben im Koalitionsvertrag.
00:58:41: Dann gibt es irgendwo ein Register, wo du guckst, wo die einzelnen Vorhabem sind und dann ist abgeschlossen.
00:58:48: Aber dann gibt es kein Indikator mehr, wie die gewirkt haben diese unterschiedlichen Maßnahmen.
00:58:52: Sondern dann hast du den neuen Kontrollrat mit irgendwelchen Bürokratieberechnungen.
00:58:56: Und wenn sie noch mal wieder bemüht würde ... auf die Nachhaltigkeitsstrategie, die waren jetzt so ein bisschen ausgesetzt.
00:59:05: Aber auch bei denen war die Wirkung zwischen den Maßnahmen, die reingeschrieben wurden und dem wie der Indikator gemacht hat, dazwischen war immer so ein Blank.
00:59:12: Also dann wurde gesagt das sind unsere Maßnahmen und so sieht der Indicator jetzt aus.
00:59:16: aber dazwsichen so hey wir haben was denn geschafft.
00:59:18: oder warum ist da schon wieder eine olle Gewitterwolke?
00:59:20: Es gibt dann immer diese Black Box Und deshalb hat um das Okay-Sheller eben auch gesagt, liebe Leute mindestens die Haushaltsdebatten und die Ressort- auch Budgetverteilung anstatt dass man sagt hier okay so viel geht im Verkehr.
00:59:33: So viel geht daran.
00:59:34: die meisten Themen, die wir lösen müssen liegen quer zu der Ressortslogik.
00:59:38: dann lasst uns und jetzt haben sie Missionen formuliert.
00:59:40: ich bin gespannt.
00:59:40: Ich habe es noch nicht angeguckt aber es gibt jetzt zwanzig Missionen für Nachhaltigkeit die immer hinan erkennen, dass man sich dezidiert auf das Lösen einer Thematik fokussieren sollte.
00:59:50: und dann ist die spricht die auch mehr zum Menschen.
00:59:53: Ich kann dann sagen, zum Beispiel ganz das Betreuung für alle auch wirklich umsetzen.
00:59:57: Oder eben zu sagen vielleicht kriegen wir das ja doch hin mit der Energiewende und vielleicht redet mal jemand mit Kaderina reichen wie es anders geht so egal
01:00:05: wer dieser jemand ist.
01:00:06: aber dass Wachen wir nicht jetzt, ja.
01:00:08: Nein!
01:00:09: Aber das wäre genau diese Logik und ich bin gespannt.
01:00:13: im Finanzministerium haben die für das Sondervermögen Monitoring eingefügt?
01:00:18: Das ist superwitzig, dass du sagst, weil ich wollte... Das wär genau mein Punkt gewesen, um mich zu fragen geht das in die richtige Richtung, ne?
01:00:23: Also da ist ein... das ist ja im Grunde so.
01:00:24: eine nennen wir es Transparenztool also dass du wirklich jeden Cent der dieses Haus verlässt sinngemäß aus diesem Sondervermögen verfolgen kannst bisher in irgendeinem was weiß einer sanierten Turnhalle oder in irgendeinem Freibad, quasi in der letzten Fliese die der Pool noch gebraucht hat angekommen ist.
01:00:43: Ist das ein Anfang?
01:00:44: Ich halte das für superklug!
01:00:46: Also die Triodors Bank hat das eine Zeit lang gemacht, da hattest du so einen Land gehabt und es solls auch geben.
01:00:50: also das soll noch in die Richtung entwickelt werden dass du dann wirklich sehen kannst was hat sich real verändert in meiner Gegend.
01:00:58: also kannst nach Postleitzahlen auch suchen eben aus dem Sondervermögen heraus.
01:01:02: Und ich halte das auch deshalb für so wahnsinnig klug, weil die Studien zu Populismus schon deutlich zeigen.
01:01:07: Dass wenn Menschen spüren dass bei ihnen etwas ankommt durch staatliche Unterstützung?
01:01:12: Dass dann die Tendenz ist populistisch zu wählen also deutlich runter geht.
01:01:16: Wenn's da wieder wegfällt geht es leider auch hoch.
01:01:19: Da sind wir wieder, was ist denn von mir... Aber ja!
01:01:22: Ich fühle mich gesehen, wenn bei mir auch was ankommt.
01:01:25: Das ist ja ein Teil dessen, was wir gerade überall debattieren.
01:01:27: Ja und im Idealfall bekämpfst du ja tatsächlich mit solchen Aktivitäten zum Beispiel Strukturschwäche oder geringe Prosperität, schlechte Daseins für Sorge.
01:01:36: Weil du Vorsorge, weil du tatsächlich sagst, da verändert sich jetzt was und zwar zum Besseren das an diesen Stellschrauben für die Menschen etwas dreht.
01:01:46: Ich bin geneigt, an der Stelle noch mal nachzufragen.
01:01:50: Aber es geht ja gar nicht um mich heute, sondern es geht um deine Community, die so viel von dir wissen will ...
01:01:56: Du weißt auch so schöne Sachen?
01:01:57: Ja,
01:01:58: ich ... Warte ab!
01:02:00: Es kommt noch was.
01:02:01: Aber ich nutze eigentlich dieses Was kommt bei mir an?
01:02:05: und dann im Grunde reden wir in dem Moment über Lebenswelten, über Responsivität zum Alltag von Menschen.
01:02:11: Und der Alltag hat Konstanze beschäftigt in ihrer Frage, die nämlich sagt ganz normalen Alltag.
01:02:19: Irgendwo in diesem Struggle-Arbeit, Kinderbetreuung, Kehrarbeit ... Ich hab vielleicht sogar selber noch Haushalt und Hobby zu tun.
01:02:26: Also jede Menge Dinge.
01:02:27: Was kann ich denn machen?
01:02:30: Um etwas zu bewirken, um mich einzubringen.
01:02:34: Ohne dass sich dafür alles was ich mache unter so ein Aktivismuslabel stellen muss.
01:02:41: Das ist sozusagen eine dominante ... Kraft dann wird.
01:02:45: Und ich hab von deiner Redaktion erfahren, von deinem Team dass das tatsächlich quasi die häufigste Frage ist, die gestellt wurde und ich will erwähnen zum Beispiel auch von Tom Finneer Michael und Andreas um nur ein paar Namen zu nennen.
01:03:03: Also in Zeiten der totalen Überflutung trotzdem zu sagen Ich kann zumindest Beiträge leisten Und auch
01:03:12: ohne dass man dafür alles, was man selber tut sozusagen in so ein aktivistisches Setting schieben muss.
01:03:20: Das müssten wir jetzt konstan zu fragen.
01:03:21: aber es klingt so ein bisschen danach... Wie schaffe ich's, dass meine Lebensbereiche, die mir ja auch wichtig sind.
01:03:27: Arbeit, Haushalt, Familie-Hobbies trotzdem so bleiben und autark existieren?
01:03:34: Und ich aber irgendwie da rein schaffe diese Engagement und sich einbringen Sachen mit einzuziehen.
01:03:41: So würde ich es mal verstehen.
01:03:45: Also ... Ich fange mal bei dem kleinsten an.
01:03:49: Das ist nämlich das Wichtige, finde ich und wir können auch anderen.
01:03:54: das Buch mit reingenommen weil ich das so schön fand war von Hans-Peter Dürr der Quantenphysiker und Friedensnobelpreisträger übrigens auch gewesen ist der sich stark eben eingesetzt hat für dieses Weltbild dessen, wie alles zusammenhängt.
01:04:10: Und der hat gesagt, wir haben so viele Fehlbegriffe auch.
01:04:13: also zum Beispiel Wirklichkeit ist eigentlich der viel bessere Begriff als Realität.
01:04:17: Die Realität kommt von Reis das ist Sache.
01:04:20: da sind wir ein bisschen vielleicht wieder bei eben dem Prothetischen die Einzelteile dann gucke ich mir die an und dann hängen sie so nebeneinander.
01:04:27: und Wirklichkei da ist der Wortstamm denkt man nicht Aktur Da kommt es her.
01:04:32: Das heißt, wir wirken aufeinander und die Tätigkeiten, also die Praxis steht im Vordergrund bei der Quantenphysik ja die ganze Zeit ist ... Materie ist nur temporär arg zusammengedrückt im Grunde genommen was ich sonst aber auch wieder auseinander bewegen kann.
01:04:48: Deshalb ist dieser Gedanke das er meinte Wirklichkeit,
01:04:50: d.h.,
01:04:51: wir sind alle Wirks oder wir sind nicht Teile sondern Teilnehmende Und in dem Moment weißt du ja, dass die Dinge, die du tust eine Situation nicht unverändert lassen.
01:05:02: Und das ist mir im Moment so wichtig... Das ist egal wo wir bei Fridays for Future viel überlegt haben.
01:05:10: was sind eigentlich die Dinge wie alle im Alltag tun können?
01:05:12: Da hat man erst so Vier F-Fliegen, Fleisch, Fummel und Finanzen.
01:05:15: Das finde ich
01:05:18: gut!
01:05:20: Also auch lebenswältig zu adressieren.
01:05:23: in der Sprache
01:05:24: Ja, also das sind Entscheidungen.
01:05:26: Das Transportmittel da ist tatsächlich fliegen weiter, dass wenigstens gute sozusagen, dann Fummel.
01:05:31: Also die ganze Textilfrage ist ja sehr spät erst in den Fokus gerückt wie viel Umwelteintrag aber eben auch Menschenrechts Themen da dran hängen und ob man Schein- und Timo jetzt wirklich machen muss.
01:05:43: Aber Fliegenfleischfummel, also Fleisch ist der allergrößte Hebel.
01:05:48: Ich weiß nicht, warum das so aufgeladen werden musste.
01:05:50: Es ist auch dankenswerterweise, kann man in der Folge hören wirklich besser für die Gesundheit?
01:05:54: Nicht so viel von uns zu essen und vor allem nicht mit den vielen Antibiotika drin.
01:05:58: Das ist nicht nur den Tieren und uns sondern auch unsere generellen Verfügbarkeit von Antibiotika, die noch wirken, ziemlich ein Garaus machen kann was glaube ich eine fundamentale Krise mit sich bringen würde über die interessanter Weise wenig gesprochen wird.
01:06:12: Das heißt bei Fleisch größter Hebel, das heißt nicht du darfst nie wieder fleisch essen.
01:06:16: Weil das komm ich sicher schon wieder kommen.
01:06:18: Sondern such's dir aus, mach es ein Genussmittel.
01:06:21: Also das ist ja eh... Wusst sein im Grunde dafür.
01:06:23: Genau.
01:06:25: Und dann Finanzen.
01:06:27: also wo ich mein Geld hin tue wird es wirken.
01:06:30: Also dann Tiatriodos Bank hats wirklich auch gezeigt je nachdem wo eingesetzt wird und das ist natürlich im Moment ein bisschen gemein weil du kurzfristig richtig viel Geld machen kannst, indem du die schlimmsten Sachen investierst.
01:06:41: Also Ölwaffen und Tech Bros.
01:06:45: Und da ist natürlich dann von uns allen ein bisschen Stamina gefragt zu sagen, schaffe ich das?
01:06:51: Vor allem in der Sorge wo es enger wird zu sagen Ich hole für mich als nächstes kurzfristige Meister aus und ich bleibe mit meinen... Mitteln bei den Geschäftsmodellen, die uns hoffentlich mittelfristig dann die Zukunft beschweren.
01:07:02: Das kann man auch nicht vorgeben das müssen die einzelnen jeweils natürlich entscheiden.
01:07:06: aber die zwei F, die ich da noch dazu genommen habe ist ja gut.
01:07:10: es eines schwieriger.
01:07:11: deshalb hab ich in meinem Redenstädt Fläche.
01:07:13: also wie gehen wir mit Wohnflächen um?
01:07:15: Aber auch mit Flächennutzung generell Wenn ich Parkplatz hab, vielleicht kann ich da auch biodiversitätsmäßig ... Ich hab grad einen schönen Clip aus Niederlanden gesehen.
01:07:24: Wo alle aufgerufen waren, nehmt die drei ersten Platten vorm Haus raus und baut der Garten hin.
01:07:28: Die Bürgersteige sind zwar ein bisschen schmaler geworden, aber insgesamt war dann viel mehr Natur wieder in der Stadt.
01:07:33: Ich bin mir sicher an Deutschland darf man damit nicht einfach anfangen.
01:07:37: Es wird eine Regel geben, die das verhindert bis lang.
01:07:40: Aber dieses Fläche mit Flächen bewusst umzugehen und dass anderes funken?
01:07:45: Also einfach weiter drüber reden!
01:07:47: Was macht für mich eigentlich eine Zukunft aus, die wünschenswert ist?
01:07:50: Und was kann ich heute machen.
01:07:52: Was finde ich schwierig?
01:07:53: Also würde ich auch sagen, boah ... Ich weiß das es ein Thema Investitionen.
01:07:57: Ich habe total Sorge dass es finanziell immer enger wird.
01:08:00: Trotzdem würde ich eigentlich gerne durch meine Kaufentscheidungen zum Beispiel auch biologische Lebensmittel unterspielen Ja dann sucht ihr halt die aus die vielleicht am nächsten an den Tieren sind und starte da und die anderen gehen nicht.
01:08:10: also nächst möglicher Schritt
01:08:12: Und auch kleine Schritte da, also Geschritte die einem auch bewerkstellig war erscheinen.
01:08:17: Ja
01:08:17: und als nächstes kann man trotzdem seinen lokalen Vertreter mal wenn man ihm begegnet oder vielleicht auf den Lebensmüllkonzern wollte er sagen Leute das mit der Mehrwertsteuer das kann man echt besser machen.
01:08:26: Thema Wirkung ist ja total irre wie die in Zwischen zusammengesetztes ein Klientel Vorstoßen haben nächsten da reingetackert.
01:08:34: Also die hätte das dringend verdient weil es sind richtig viele ne?
01:08:39: Und trifft vor allem alle gleich.
01:08:41: Dann heißt es, wenn wir da dran drehen, ist die am wenigsten gerechte Steuererhöhung überhaupt weil das halt vor allem diejenigen am meisten trifft, die das meiste was sie monatlich verdienen direkt in den Konsum ausgeben müssen und da beispielsweise zu sagen naja vielleicht machen wir mal das Fleisch und Milch usw.
01:08:59: nur sieben Prozent Steuern haben.
01:09:01: Das ist von anno dazumal nach dem Krieg aber heute nicht mehr richtig.
01:09:05: umgekehrt.
01:09:06: sollten wir dann vielleicht alle pflanzlichen Produkte auf zwei oder sogar null setzen.
01:09:10: Also, dass man das Recht auf Zugang zu gesunden Lebensmitteln als rote Linie nimmt und dann überlegt wie kann man da eigentlich für versorgen?
01:09:19: Ich glaube,
01:09:20: Lebensmittel-Sicherheit wäre auch nicht schlecht sicher.
01:09:23: Jetzt zunehmend die Handelsketten wirklich auch auf lokale Produzenten aus... ausüben und dann müssen die ihre...
01:09:29: Auch geopolitisch bedingt natürlich, klar.
01:09:32: Aber wenn wir anfangen in Deutschland immer mehr Ernten wegzuschmeißen weil die Händler sagen entweder ihr gebt uns das unternehmen was es euch gekostet hat das anzubauen oder wir nehmen es euch nicht ab weil wir kriegen es irgendwo anders her kann man das entweder mit CO-Preis und Transportkosten versuchen runterzuholen oder hoch ja faire Preise zu machen oder indem er einfach mal politisch agiert.
01:09:53: Jetzt kommt der Moment, dass ich selber auch noch was sage.
01:09:56: Weil ich mich nämlich eben schon als wir über dieses Transparenztool für das Sonderverbögen gesprochen haben und jetzt gerade auch so ein bisschen Stichwort Mehrwertsteuer gefragt habe.
01:10:06: Das alles hängt ja an der Frage wie wir miteinander debattieren und kommunizieren.
01:10:12: Also bei der Mehrwertsteuer würde ich sagen, oh je da erahne ich schon die kulturkämpferische sozusagen Fraktionen, die sich sofort die Messer wetzt und sagt jetzt das fehlt noch dass wir jetzt die Besteuerung noch danach ausrichten ob so zu sagen da irgendein pflanzliches Symbol drauf ist also die sofort erwartbar das Kultur kämpferisch instrumentalisieren will.
01:10:34: Aber
01:10:34: da finde jetzt alle jedes Mal an der Kasse drei dicke Fette einmal Gülle mit.
01:10:42: Also dann nehmen das, aber nimm die Preise so nicht den Wahrheitssagen, denn nimm den Rest
01:10:48: auch.
01:10:48: Wir haben eine gewisse Kontinuität, wir haben beim Schlachthof angefangen – jetzt landen
01:10:53: wir!
01:10:54: Ich kann es nicht verstehen wieso wir zivilisierte Gesellschaft sagen und so mit Mitlebewissen umgehen?
01:10:59: I don't get it.
01:11:01: Das ist der allergrößte Win-win-win zu verändern und wir sind bockig und störrisch irre.
01:11:08: Also mich treibt das ja, weißt du weil wir haben damals über Kompromisse aber auch über Debattenkultur gesprochen.
01:11:13: Mich treibt es ja total um.
01:11:14: wie schaffen wir jetzt dieses bockige störische, das affektive, das Empörte... nicht die Emotionen rauszunehmen, aber sie anders miteinander ins Gespräch zu kommen.
01:11:27: Und ich mache noch mal kurz die Brücke zu diesem Sondervermögen zurück.
01:11:30: Ich würde eben auch sagen also eine super Idee dieses Tool zu schaffen.
01:11:35: Aber die Leute müssen es natürlich irgendwie mitbekommen.
01:11:38: Also es hilft natürlich nichts wenn ich geile Ideen habe, aber wenn ich dann im Grunde keine Konzepte habe mit denen... Wenn es denn schonmal einen dieser Leuchttürme dieser neuen Ideen gibt, wenn ich die da nicht unter das Land bringe dass die das Finanzministerium.de oder Sondervermögen.de aufrufen, wäre jetzt mal meine steile These passiert im Land auch nicht jeden Morgen, sondern man muss natürlich irgendwie die Netze auswerfen, dass Menschen mitbekommen, dass sowas passiert.
01:12:04: und ich glaube selbst also auch bei zurück zu den Tieren... Da, wo tolle Beispiele existieren.
01:12:11: Wo jemand im eigenen Alltag sehr entspannt irgendwie was Cooles macht ist das entscheidende.
01:12:16: deswegen finde ich das letzte F das Funken so wichtig zu sagen es muss irgendwie unter die Leute kommen und nur dann kann man anfangen drüber zu reden und vielleicht auch den Diskurs insgesamt zu verändern weil er dadurch eine neue Komponente bekommen hat.
01:12:32: Und vor dem Hintergrund enden wir in dieser kleinen Jubiläumsfolge von Neudenken-Liebe Maia mit zwei offenen Fragen.
01:12:39: Die eine stammt von Peter und die andere stammts von deinem Team, das offensichtlich noch ein bisschen Arbeit haben will mit dir in den nächsten Monaten.
01:12:48: Warte!
01:12:48: Kommen wir noch einmal ganz kurz auf die... Ja?
01:12:51: Oder gehst du zum ganz anderes Thema?
01:12:53: Weil mir fällt noch eine Sache zu dem ein.
01:12:54: Also das ist das Tolle wenn man im eigenen Podcast zu Gast ist, wenn einem noch was einfällt dann darf man es sagen.
01:12:59: Okay
01:13:01: Weil wir haben das ja beim Mission Wertvoll versucht, neben dem non-fiktionalen Geschichten erzielen.
01:13:07: Also sprich Wissenschaftskommunikation auch mit fiktionalen Geschichten Erzählerinnen zu arbeiten also Drehbuchschreiber im Film, Fernsehen und so weiter.
01:13:17: Weil da einige von denen auch wirklich gesagt haben, es ist so absurd wie wir alte Lebensstile total normalisieren.
01:13:23: Das Haus muss immer riesig sein das Auto muss immer groß sein die Mutter die Yoga macht es gleichzeitig bescheuert und gibt den Kindern irgendwie Dattelkekse diese eigentlich nicht wollen obwohl man jeder Pause merkt sie wollen unbedingt die Dattelt Kekse die Darsteller und Darstellern nur auf dem Set muss man wieder so tun als schmecken die immer noch so rottig wie sie vor zwanzig Jahren gerochen haben.
01:13:40: So ne also dass is einfach so absurd in vielen Bereichen.
01:13:43: Und warum kann ich einfach meine Obergine auf dem Grill liegen?
01:13:46: Anstatt dass es immer das dicke Kotlet sein muss.
01:13:48: Also wie stark normalisieren wir einen Lebensstil, von dem wir heute wissen, dass er eben Kollateralschäden hat?
01:13:55: Bis hin zu, dass danach retuschiert wird im Harz?
01:13:58: da muss es doch aber grün sein.
01:13:59: Das ist doch so hässlich wenn die Bäume jetzt braun sind und es schneit immer Winters.
01:14:04: Ja nee halt nicht mehr.
01:14:05: Überzeugt, das ist eher selten geworden.
01:14:07: Genau!
01:14:07: Und das war eigentlich total interessant.
01:14:09: also dieses ja Normalitätskulissen Wie wir da eigentlich mit so einer spielerischen Form oder zumindest immer eine Gleichberechtigung erst anfangen können.
01:14:20: Aber selbst da kriegst du ja diese Reaktanz, das ist hochinteressant!
01:14:23: Der Veggie-Day war ja ein anderes Beispiel.
01:14:25: Ganz politisiert.
01:14:26: Ich ging aber überhaupt nicht darum, dass irgendjemand gesagt hat ich komme bei dir zu Hause vorbei und reiste ihr Schnitzel aus der Pfanne.
01:14:31: Es ging darum zu sagen einen einzigen Tag in der Woche wird es durch öffentliche Steuergelder subventionierte Essen fleischfreie sein.
01:14:41: Ich müsste auch gleich eben schon an den Veggie denken.
01:14:44: Und ich hätte total gern, ich weiß nicht ob es das gibt aber wenn's jemand hört man möge sich bei mir melden mal eine Empirie in Erhebung.
01:14:50: wie verbreitet ist eigentlich inzwischen?
01:14:53: Weil meine Vermutung wäre es gibt bestimmt immer noch die Betriebskantinen in denen wirklich Veggie also kannst du suchen und findest nichts.
01:15:03: Aber ich würde vermuten jetzt wo die Empörungswelle ein paar Jahre her ist und sich alle mal darüber inschufiert haben, dass wir in Wahrheit wahrscheinlich an sehr vielen Stellen des de facto finden würden.
01:15:13: Und zwar noch nicht einmal als Veggie Day im Sinne von nur heute sondern eigentlich in dem dauerhaften Angebot zum Beispiel.
01:15:20: auch das sind Wahrheit da ist.
01:15:21: und das das es vielleicht diese Brücke die ich eben meinte dass man das dann eben auch schnell wieder aus den Augen verliert.
01:15:27: Weil da könnte man ja jetzt vielleicht auch Erfolgsgeschichten erzählen, ne?
01:15:31: Ja oder ein Fusion-Festival was halt Ex immer gesagt hat hier auf dem Platz gibt's kein Fleisch.
01:15:36: Auch aus den Gründen... Also die Tierschutzthematik aber auch Hygienethmatik wenn du da draußen bist mit siebzig tausend Leuten in einer Pampa und der Sommel.
01:15:43: Großfleisch
01:15:44: und so.
01:15:45: Also macht halt einfach aus jeder Perspektive Sinn.
01:15:46: Aber diese jeder Perspective Sinn hast Du insgesamt recht gut dargestellt!
01:15:50: Aber da ist eine Riesenparty drum herum und kein Mensch beschwert sich Und es geht richtig Gutes Essen dort.
01:15:55: Was eben ohne.
01:15:56: Das Festival ist auch nicht pleite gegangen, deswegen... Das Festival
01:15:58: war es nicht pleitergegangen sondern müssen immer rasant ihre Karten reduzieren.
01:16:03: und ach so einen schönen habe ich noch!
01:16:05: Das ist schon ein bisschen her aber ich fand das super vom Kollegen damals.
01:16:08: weil also je wichtiger die vermeintliche Gäste-Liste umso weniger ist Vegetarismus salonfähig.
01:16:16: Also ändert sich ja zum Glück aus.
01:16:18: dem ist jetzt einige vegane Role Models und sowas gibt.
01:16:20: Aber dass ist jetzt zwanzig Jahre tatsächlich her wo wir den ersten Future Policy Award vergeben haben beim World Future Cancer und der war zu Nahrungssicherheit.
01:16:29: Und das ist ja das andere wichtige Thema, wir kriegen einfach mehr Menschen versorgt auf pflanzlicher Basis.
01:16:39: Agentur dabei, die diesen großen Empfang im Rathaus für die Prominenz der lokalen Vertreter und Vertretern organisiert haben.
01:16:46: Da sollte es eben auch ein Catering geben.
01:16:47: Und da habe ich gesagt wir machen vegetarisches Caterings auf jeden Fall.
01:16:50: und dann haben sie gesagt Könste nicht machen!
01:16:52: Also das geht ja gar nicht.
01:16:53: Das ist völlig umgekehrt.
01:16:54: Mein Kollege, der eher aus so einem Künstler sind, weil er sagt das finde ich okay.
01:16:59: aber dann machen wir Folgendes.
01:17:00: Da müssen alle am Eingang Zettel ziehen und wenn Sie einen Punkt drauf haben kriegen sie Zugang zum Fleisch und wenn sie keinen haben dann kriegen sie eine schale Reis.
01:17:08: Und die Verteilung vom Punkt zu keinem Punkt machen wir Equivalent zur Weltbevölkerung.
01:17:12: Und dann so, okay... Wir suchen nach einem vegetarischen Kettling!
01:17:17: Manchmal muss man auch wirklich einfach mal sagen, was redest denn du da?
01:17:23: Also, ich fühle mich darin total angesprochen.
01:17:26: Und würde auch da sagen ... Auch als jemand, die gelegentlich irgendwo hingehen darf, wo Catering angeboten wird?
01:17:33: Ich glaube wir sind eigentlich an ganz vielen Stellen schon echt weiter und wir müssten es mehr erzählen und nicht in dieser Defensive bleiben und zu sagen ah lieber dann doch nicht drüber reden weil danach hat's ja wieder sozusagen vermeidet man vielleicht die potenziellen dann doch drei Empörungswellen, die noch auf einen zukommen könnten.
01:17:52: eben auch angenehmer ist, weil man keine Nerven mehr hat sich dem wieder und wieder auszusetzen.
01:17:58: Ich würde aber sagen ich glaube es würde sich lohnen.
01:18:00: also die Fusion finde ich ein spannendes Beispiel.
01:18:02: wir würden über diese Dinge viel viel mehr sprechen und das sozusagen uns sehr wie sagt man selbstbewusst zu eigen machen.
01:18:12: Sprechen ist ein gutes Stichwort.
01:18:15: Es
01:18:15: ist wichtig zu verstehen dass es eine Strategie ist Von den anderen.
01:18:19: Ja, also von populistischen Parteien und zwar nicht nur die Klimaschutz verhindern wollen sondern die Demokratie gerne schwächen möchten weil sie eben Lebensstilkämpfe inszenieren
01:18:31: ja und weil man die über Werte und über Moral und über Emotionen eben auch überhaupt stilisieren und sozusagen zu diesen Kämpfen ausbauen kann.
01:18:39: das ist wenn Sie auf der Sachebene arbeiten
01:18:41: viel schwieriger.
01:18:44: Ich will dir nichts wegnehmen, zumindest nicht dein Podcast.
01:18:47: Beim nächsten Mal wirst du hier wieder auf dieser Seite des Tisches sitzen, liebe Maya!
01:18:51: Aber die spannende Frage ist – wer wird denn eigentlich künftig auf der anderen Seite sitzen?
01:18:56: Dein Team hat sich gefragt welches Thema ist denn in diesem ersten Jahr neu denken eigentlich offen geblieben dem du unbedingt noch nachgehen möchtest?
01:19:08: Kannst jetzt also so einen kleinen Cliffhanger machen für alle, die zuhören.
01:19:12: Was vielleicht demnächst irgendwann mal kommen könnte?
01:19:18: Also ich weiß ja was ein Pipeline ist...
01:19:20: Aber vielleicht gibt's etwas über die Pipeline noch hinaus wo du sagst das ist so'n richtiges Maya-Güppel-Ding und es ahnen hier alle noch gar nicht aber das triggert dich.
01:19:29: Gibt's das?
01:19:37: Also gerade denke ich dass eigentlich mal Lust hätte über Religion zu sprechen Weil wir ja gerade sehen in welcher unfassbaren Form das missbraucht wird, in den USA und in anderen Teilen der Welt natürlich auch.
01:19:51: Also Afghanistan ist ja ...
01:19:54: J.D.
01:19:55: Vance zum Beispiel, der Vizepräsident hat ein Buch geschrieben, eine Biografie, in der er sich sozusagen auf Religiosität zurückführt und daraus aus seiner Sicht folgerichtig erklärt, warum er diese Politik macht die er heute macht?
01:20:09: Also es ist auch ein instrumentell verwendetes Thema absolut.
01:20:13: sich selbst jetzt Kriegsminister nennen dürfen, der Typ fängt an, Pulp-Fictionmäßig Simon zu rezitieren.
01:20:19: Wenn er mit seinen Soldaten und Soldatinnen redet ... Und die sollen nicht mehr drüber nachdenken, sondern im Heranfolgen
01:20:28: usw.,
01:20:28: also das ist ja rasant was da passiert.
01:20:30: Und wenn wir uns dann auch angucken wie irgendwelche vorprädigenden Supertypen, die wahrscheinlich ... Sorry to say nie eine Frau abgekriegt haben weil sie nicht ein angemessenes Gegenüber sein konnten, sich dann hinsetzen und sagen, wir müssen ja mal das Wahlrecht und solche Dinge von Frauen wieder wegnehmen.
01:20:48: Und man fragt warum?
01:20:49: Dann sagen die wirklich so Dinger well people or if women are the kind of people that people come out off it's not a lot talent required for them.
01:20:58: Also wir können nur andere Menschen ausspucken also wie die anderen Menschen kommen aus uns raus und dann brauchst du nicht so viel Talent, warum soll er mir dann mitmachen gegen Frauen, der dort vorgedacht wird.
01:21:11: Project twenty-twenty five in der Brutalität.
01:21:13: Ich weiß nicht, jetzt hat gerade einer rumfabuliert man müsste mal unbemerkt östrogenen wieder bei den Frauen ins Essen verteilen damit sie wieder zahmer werden und so.
01:21:23: also da geht es richtig ab und das wird sich auf Religion bezogen und deshalb glaube ich ist das ein ganz spannendes Thema.
01:21:29: Also ich würde sofort hören und vielleicht passt das zur letzten Frage für heute die kommt von Peter Der fragt, welche zwei Gäste aus unterschiedlichen Folgen, deinen Folgen würdest du gerne miteinander ins Gespräch bringen und worüber?
01:21:50: Das ist ja auch eine schöne
01:21:51: Frage.
01:21:52: Deswegen habe ich sie bis zum Schluss aufgewacht weil ich sie nämlich auch sehr spannend fand.
01:21:58: Ich glaube...ich fände es total cool wenn Michael Hüter mit Andreas Pütmann reden würden.
01:22:03: Ja Also das ist einmal das Institut der deutschen Wirtschaft, nämlich Michael Hüter.
01:22:08: Und Andreas Pütmann ist Publizist und kommt sozusagen aus der katholischen Soziallehre der CDU.
01:22:15: Was würden die besprechen?
01:22:18: Ich würde vielleicht die sogar bitten ihre großen Fragen selber mitzubringen.
01:22:21: aber das sind beides für mich Menschen, die es schaffen sich gegen die Labels total souverän zu verteidigen.
01:22:28: Die Labels,
01:22:28: die man ihnen zuschreibt.
01:22:30: Genau, Michael Hütter mit dem Arbeitgeberinstitut Klar, hat ein Hau in einigen Bereichen so aus dem Thema welche Perspektive habe ich gewählt.
01:22:38: Aber versteckt das nicht?
01:22:40: Sondern macht es transbrennt.
01:22:41: und er ist für mich einer derjenigen die immer in jeder Debatte diesen Schritt zurückgehen und eine intellektuelle Frage draus machen, die erstmal den Sachverhalt beschreibt anstatt sich schon hinzustellen und zu wissen aus welcher Lagerlogik er antworten sollte.
01:22:54: Der ist ganz oft derjenige Co-Artikeln, also wo zwei Ökonomen oder eine Ökonome ein ökonomisch seltener zusammen aus den vermeintlichen Lagern für ein Instrument schreiben um zu beweisen dass man auch wissenschaftlicher intellektuell arbeiten kann und weigert sich dann eben gegen dieses Branding.
01:23:13: Und das finde ich im Moment total wichtig weil dort ist es ja unfassbar verkorkst und ich fand das eben bei Andreas Böttmann auch so großartig dass er sagt aus der eigenen Tradition heraus, weil er sie als Christdemokrat sieht und sowohl in dem religiösen Teil als auch tatsächlich in dieser Partei so ein Urgewächs immer ist möchte er Dinge thematisieren die er findet dass sie wegrutschen.
01:23:34: Und das finde ich gibt eine tolle Credibility zu sagen.
01:23:37: Ich wäre mich gegen dieses.
01:23:39: Du wirst an dein Lager gesperrt und zeige nämlich was es heißt.
01:23:43: ernsthaft Dinge rausfinden wollen.
01:23:46: Spannende Idee.
01:23:47: Ich könnte jetzt sagen, wenn die beiden zugehört haben melden sie sich jetzt hoffentlich.
01:23:51: ansonsten hat dein Team jetzt vielleicht eine ... ich will nicht sagen ein Arbeitsauftrag aber eine Inspiration bekommen und ich hoffe dass du ganz viel Inspiration bekommst.
01:24:00: in dieser Jubiläumsfolge durch die vielen Fragen aus deiner Community noch mal mitbekommen hast auch was treibt die Leute um?
01:24:09: Was beschäftigt Sie, wenn sie dir und deinen Gästen hier im Podcast zuhören?
01:24:14: Und da ich ja eine Jubilärmsfolge moderiere sage ich jetzt an dieser stelle nochmal liebe maier ganz herzlichen glückwunsch zu ein jahr neu denken und ganz viel erfolgt fürs nächste.
01:24:23: ja
01:24:25: ganz lieben dank dass du das heute mit uns gemacht hast und an alle erhöhernden ohne euch wäre es eh nicht gegangen.
01:24:31: also Ein Projekt lebt fort, wenn es eben Menschen gewinnt, die es begleiten.
01:24:37: Deshalb ganz vielen Dank und ihr habt mir auch den Glauben in die Menschheit ein Stück weit wieder mitgegeben!
01:24:42: Also der nächste mögliche Schritt zu merken dass wir mir so einen Angebot machen ist angenommen wird
01:24:46: hat was sehr leichterndes.
01:24:48: Hervorragendes
01:24:49: Schlusswort Danke So, vielen lieben Dank fürs Zuhören.
01:25:00: Noldeng ist ein Projekt von Mission Wertvoll einem Science Society Netzwerk das sich den Chancen und Wegen einer nachhaltigen Zukunft
01:25:07: verschrieben
01:25:07: hat.
01:25:08: Wie wir da hinkommen, das werden wir nur gemeinsam herausfinden und deshalb freuen wir uns über eure Aufmerksamkeit und euer Feedback.
01:25:14: Besonders dankbar sind wir all denen die unsere Arbeit hier durch eine Schwende möglich machen!
01:25:18: Wenn auch du Lust hast neu denken finanziell zu unterstützen dann guck gerne mal in die Show-Notes wie das geht Und hoffentlich bis auf ein nächstes Mal.
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